Antisemitismus ist kein „rechtes“ Problem sondern ein islamisches

Eine eigene Meinung entgegen der Leitmedien- und Autoren zu erheben, bedarf reichlich Mut und Rückgrat. Oder, um es mit einer alten Indianerweisheit zu sagen; wer die Wahrheit sagt, braucht ein schnelles Pferd. Anlässlich des Besuchs Joachim Gaucks 2012 in Israel und der Worte des neuen israelischen Botschafters in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, tun solche Worte aber Not. Zwar ist Antisemitismus und Fremdenhass in Europa nach wie vor ein großes Problem. Die Gründe hierfür liegen aber ganz woanders verborgen. Auch und gerade weil es „linken“ Meinungsmachern wie Alexander Häusler, Christoph Butterwegge, Matthias Küntzel und einigen anderen wenig gefallen wird, die in Deutschland einen gnadenlosen Feldzug gegen Andersdenkende führen. Während Häusler seinen ganz persönlichen Krieg gegen alles führt, was seiner „ultralinken“ Meinung nicht entspricht, Butterwegge glaubt, es gäbe überhaupt keinen Linksextremismus und Küntzel gar denkt, der muslimische Judenhass sei ein Werk Adolf Hitlers, schütten fanatische Muslime ungestört und ungehindert ihren Antisemitismus über Europa aus.

Rund um Häusler, Butterwegge und Küntzel ist es ruhiger geworden. Aber sie können ruhigen Gewissens als die Vorreiter jener Progromstimmung betrachtet werden, die derzeit massiv von den Massenmedien publiziert wird. Schauen wir uns also einen alten Bericht aus dem Jahr 2013 an, der in meinem ehemaligen Blog veröffentlicht worden war.

Vorwort

Zur Erinnerung! 2008 gab es in der NRW Landeshauptstadt Düsseldorf Protestveranstaltungen hier lebender Palästinenser. Was die Massenmedien zu den Protesten veröffentlichten, ist eine Sache. Wer sich die Demonstrationen tatsächlich selbst angesehen hat, dürfte allerdings einiges bemerkt haben. Palästinenser nämlich, die laut schrien, „Israel habe vom Erdboden zu verschwinden“ und „Palästinenser akzeptieren keine 2-Staaten Lösung“. Ähnlich äußert sich der angrenzende Iran. Derartige Morddrohungen sollten insbesondere von deutschem Boden nie wieder ausgesprochen werden und dennoch durften sie geschehen. Im Gegenteil ging die Polizei während der Demonstrationen dort noch gegen Israel-Befürworter vor, die Israel-Landesfahnen bei sich trugen. Sie wurden von der Polizei konfisziert. Und diejenigen, die Israel stets wegen der angeblich so rüden Palästinenser-Politik kritisieren, sollten sich zunächst die geographische Lage Israels genauer anschauen. Der oft in den Medien zitierte „direkte Kriegsschauplatz“ wird zu 98,2 Prozent von Muslimen bewohnt, während der christliche Anteil auf dürftige 2,8 Prozent gesunken ist. Israel ist sozusagen „grün“ eingekreist.

Update: 05. Mai 2017
Diesen „Spaß“ erlaube ich mir jetzt. Der Bericht der WAZ zur Palästinenser Demo 2008 in Düsseldorf existierte und wurde korrekt verlinkt. Siehe da… er wurde gelöscht, sogar aus dem Cache der Suchmaschine Google. Vermutlich passte er nicht mehr zur derzeitigen Staatspropaganda:

Seit 2007 wird der Gazastreifen von der islamistischen Hamas kontrolliert. Israel nimmt die Kontrolle der Außengrenzen auf der nördlichen und östlichen Landseite, der westlichen Seeseite sowie die indirekte Kontrolle des Personenverkehrs über Videoschaltung auf der Südseite (in Zusammenarbeit mit Ägypten und der Europäischen Union) wahr. Auch in der Wasser- und Stromversorgung sowie der Telekommunikation ist der Gazastreifen nicht autonom, sondern von ausländischer Hilfe sowie der Autonomiebehörde abhängig.

 Zum Thema

Mitunter können vernunftsbegabte Menschen lediglich noch den Kopf schütteln ob so mancher Aussage der gefühlten Meinungsmacher im linken Spektrum.

Alexander Häusler, Sozialwissenschaftler und derzeit  als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Neonazismus im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf beschäftigt, führt seit vielen Jahren regelrecht einen persönlichen Krieg gegen alles, was seiner Auffassung nach „rechtsextrem“ und „rechtspopulistisch“ ist. Wie elegant und kreativ er seine „Sicht der Wahrheit“ verbiegt, musste sich der selbst ernannte Rechtsextremismusexperte zuletzt im Dezember 2011 eingestehen, als er eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterzeichnen musste, weil er der Bürgerbewegung „Bürger in Wut“ Rassismus unterstellte und die sich das nicht gefallen ließ:

Wikipedia-Linke manipulieren die Fakten

Der Düsseldorfer Sozialwissenschaftler Alexander Häusler musste auf Verlangen der BÜRGER IN WUT eine strafbewehrte Unterlassungserklärung unterschreiben. Häusler hatte in einem Buch behauptet, BIW würden „rassistische Forderungen“ vertreten. Seine Behauptung belegte der Autor mit einem Zitat aus dem Programm unserer Wählervereinigung, das er allerdings unvollständig wiedergab, um seine These glaubhaft zu machen. Das Landgericht Berlin bestätigte am 21.10. die Zulässigkeit des Unterlassungsbegehrens und stellte zugleich fest, daß die Erklärung von Häusler vollumfänglich gelte. Der Wissenschaftler darf seine Äußerung damit in keinem wie auch immer gearteten Zusammenhang wiederholen. Mittlerweile liegt BIW der Text der Urteilbegründung vor. Hier heißt es, daß der Vorwurf des „Rassismus“ zwar grundsätzlich durch das verfassungsrechtlich geschützte Recht auf freie Meinungsäußerung gedeckt sei, im konkreten Fall aber unzulässig gewesen ist, weil der Beklagte Häusler aus dem Programm der BÜRGER IN WUT unzutreffend zitiert und einen wichtigen Halbsatz weggelassen hat.

Christoph Butterwegge, Politikwissenschaftler und Mitglied der Forschungsstelle für interkulturelle Studien (FiSt), war lange Jahre Alexander Häuslers Wegbegleiter. Beide sind beseelt von der Illusion, alles, was ihrer Auffassung nicht entspricht, ist rechtsextrem und muss bekämpft werden. Zudem ist Butterwegge der Meinung, es gäbe überhaupt keinen Linksextremismus:

  • „Es gibt keinen Linksextremismus“ „ sagt Christoph Butterwegge. Beide Extreme gegenüber zustellen würde deren Gleichsetzung bedeuteten. „Die einzige Gemeinsamkeit ist das Gewaltpotential beider Seiten. Doch das reicht nicht, um sie auf eine Stufe zu stellen. Denn die Motive hinter der Gewalt sind völlig verschieden“, sagt der Rechtsextremismusforscher. So richten sich die Rechten gegen alle, die einfach anders sind als sie, anders denken oder anders aussehen. Mit Hilfe der Gewalt wollen sie die Demokratie überwinden und ein Deutsches Reich schaffen. „Das Ziel der Linken ist es, Kritik an den herrschenden Zuständen zu üben. Am Kapitalismus zum Beispiel. Dabei wenden sie auch Gewalt an, die natürlich abzulehnen ist, sich aber vorrangig gegen Sachen richtet“, sagt Christoph Butterwegge. Diejenigen, die nur auf Demos gehen, um sich zu prügeln, bezeichnet er als Anhängsel. Ihre Gewalt sei in keiner Weise politisch motiviert. Den Begriff des Linksextremismus sieht er als Instrument des Staates, linkes Gedankengut zu kriminalisieren, um es so leichter abwehren zu können.

Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler, Publizist und ehemaliger Mitarbeiter der Bundesfraktion der Grünen, disqualifizierte sich erst kürzlich mit einer These in einem seiner Werke, dass Judenhass im Islam unbekannt gewesen sei und der erst entstanden wäre mit dem Antisemitismus im Dritten Reich.

Namenhafte Islamwissenschaftler und Autoren setzten sich mit der umstrittenen These auseinander und kamen zu ähnlichen Ergebnissen wie zahlreiche weitere Journalisten, Autoren und Publizisten.

So unter anderem auch die Publizistin und Islamkritikerin Dr. Eussner, die einen bemerkenswerten Aufsatz zur Unsinnigkeit von Küntzels Thesen veröffentlichte. In ihrem Artikel nimmt sie die Thesen eines Matthias Küntzel sachlich völlig korrekt auseinander:

Der Judenhaß der Muslime ist kein deutsches Erzeugnis

Antisemitismus in Europa ist kein neues aber zunehmend gravierender werdendes Problem aufgrund der massiven Zunahme muslimischer Einwanderer. Zu diesem Ergebnis kommen mehr und mehr Journalisten, Autoren und Publizisten:

Skandinavien: Der muslimische Judenhaß nimmt immer brutalere Züge an
Die Geschwindigkeit, mit welcher sich der Islam in Europa demographisch wie machtpolitisch ausbreitet, dürfte mittlerweile selbst dem scheinheiligsten Toleranzengel aufgefallen sein. Die ersten Opfer der islamischen Massenzuwanderung sind dabei – wie sollte es auch anders sein – die Juden. In Dänemark, Schweden und Norwegen ist ein haarsträubender Anstieg antisemitischer Übergriffe durch Muslime zu verzeichnen. Jüdische Schüler bekommen gelbe KZ-Sterne auf den Rücken geklebt und müssen hören, daß „alle Juden erschossen“ gehörten. Die Politik glänzt durch Untätigkeit und spielt den sich ausbreitenden Judenhaß herunter.

Islamischer Antisemitismus
„Die antisemitische Aufhetzung muslimischer Jugendlicher, die sich in Frankreich, Belgien, den Niederlanden und Großbritannien noch radikaler als in Deutschland vollzieht, stellt nur die sichtbare Spitze eines Eisberges dar. Das darunter liegende Massiv entzieht sich unserem Blick: Der Antisemitismus in der islamischen Welt“ (S. 2). Diese Sätze finden sich gleich zu Beginn von Matthias Küntzels Sammelband „Islamischer Antisemitismus und deutsche Politik“. Eben jenes Massiv wollen die darin enthaltenen 10 Aufsätze plus einem Vor- und Nachwort sowie einem Dokumentenanhang erkunden. Der Politikwissenschaftler ist Research Associate des „Vidal Sassoon International Center for the Study of Antisemitsm“ an der Hebräischen Universität zu Jerusalem. Einem größeren Publikum wurde er durch seine 2002 erschienene Arbeit „Djihad und Judenhass. Über den neuen antijüdischen Krieg“ zum islamistischen Antisemitismus bekannt. In seinem neuen Buch versammeln sich zwischen 2002 und 2007 entstandene Artikel, Aufsätze und Redebeiträge zum gleichen Thema.

Junge Muslime haben mit Juden ein Problem
Erschreckendes Ergebnis:
Studie warnt vor Zunahme antisemitischer Tendenzen unter muslimischen Einwanderern
Der Zentralrat der Juden ist besorgt. Eine neue Studie der Amadeu Antonio Stiftung alarmiert die Politik, jüdische, aber auch türkische Interessenvertreter: Unter dem Titel „Die Juden sind Schuld“befasst sich die neue Broschüre der Stiftung mit den Einstellungen über Juden unter den drei Millionen Muslimen in Deutschland. Die Autoren sehen dabei einen steigenden Antisemitismus als „neues Problemfeld, das in den großen urbanen Wohnquartieren mit überwiegend muslimischer Wohnbevölkerung vorzufinden ist”. Dies zeige sich in einer steigenden Zahl antijüdischer Straftaten, für die muslimische Tatverdächtige verantwortlich gemacht werden. Für 2006 seien 88 solcher Taten registriert worden, 100 Prozent mehr als im Jahr davor. Die Zunahme antisemitischer Tendenzen unter muslimischen Einwanderern, sowie der latente und offene Antisemitismus aus diesem Milieu sei ein Problem, warnt der Zentralrat der Juden in Deutschland. „Gerade bei muslimischen Jugendlichen sehen wir eine erhöhte Gewaltbereitschaft”, sagte Generalsekretär Stephan J. Kramer. Der Konflikt im Nahen Osten fungiere „als Identität stiftendes Moment für einige Muslime, die sich in Deutschland ausgegrenzt fühlen”, heißt es weiter. Einen Partner bei der Bekämpfung antisemitischerer Tendenzen sieht Kramer in den muslimischen Organisationen in Deutschland. „Wir haben eine verlässliche und vertrauliche Beziehung zu den muslimischen Verbänden.“Das könne zwar nicht über fundamentale Unterschiede hinwegtäuschen, „aber wir kämpfen gemeinsam gegen Diskriminierung und Rassismus in unserem Land”. Über Israelkritik und Judenhass unter Muslimen ein Gespräch mit Cem Özdemir, dem Vorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen.

Islamischer Antisemitismus in Deutschland

Vortragsabend im Kulturforum in Wiesbaden

Zu diesem Thema führte die BLW (Bürgerliste Wiesbaden) am Montag, 10. Oktober 2011 einen Vortragsabend im Kulturforum in Wiesbaden durch. Dieses war mit rund 200 Stühlen großzügig bestuhlt worden, wurde doch vor einiger Zeit die Veranstaltung der Katholischen Stadtkirche Frankfurt im Haus am Dom mit Necla Kelek schon vor Beginn wegen Überfüllung geschlossen. Necla Kelek, die politisch unkorrekte Deutschtürkin, hatte es gewagt, sich im Berlin bei der Vorstellung des Buches „Deutschland schafft sich ab“ neben den Autor Thilo Sarrazin zu setzen!

Indes war an diesem Abend der Saal mit etwa 70 Gästen nur recht mäßig gefüllt. Das Publikum überwiegend typisch Wiesbaden: Älteres, wohl situiertes Bildungsbürgertum. Man begrüßte sich. Kein einziger „Gutmensch“ ließ sich blicken!Es sprachen zwei hochkarätige Kenner zum Thema: Der Orientalist und Buchautor zu Politik und Geschichte Dr. Hans-Peter Raddatz, 1941 geboren in Koblenz, er lebte nach seiner Promotion 15 Jahre im Orient, schrieb unter mehreren anderen das Buch „Allah und die Juden“ und gilt als profunder Islamkritiker.Auch der deutsch-israelische Schriftsteller Chaim Noll hat eine interessante Vergangenheit: Als Sohn des DDR-Schriftstellers Dieter Noll 1954 als Hans Noll im damaligen Ostberlin geboren, machte er sich allein als Kriegsdienstverweigerer in diesem kommunistischen System unmöglich. 1984 gelang ihm die Umsiedlung nach Westberlin, 1992 zog er nach Rom und 1995 schließlich nach Israel. Noll, der ein umfangreiches literarisches Werk von Novelle über Roman bis Lyrik schuf, wagte es, als Jude in Israel gegen den Rassismus-Vorwurf des Zentralrates der Juden in Deutschland an Thilo Sarrazin aufzustehen!

Der Staatsrechtler Prof. Dr. Jur. Karl Albrecht Schachtschneider hat zum „Islam-Problem“ zudem auch verfassungsrechtliche Bedenken, die er in einem Aufsatz zur Sprache brachte:

  •  Verfassungswidrigkeit islamischer Religionsausübung in Deutschland
    Muslime dürfen in Deutschland Moscheen und Minarette bauen, sogar den Muezzin zum Gebet rufen lassen und vieles mehr. All das verherrlicht die Herrschaft Allahs, nicht nur die jenseitige, sondern auch die diesseitige; denn der Islam ist nicht nur Glaube, sondern für den Gläubigen auch Recht. Das höchste Gesetz ist die in dem Koran und der koranischen Tradition gründende Scharia, die, von Allah für die ganze Menschheit herabgesandt, von Muslimen nicht mißachtet werden darf. Jede Politik muß mit diesem Gesetz Gottes übereinstimmen.

Selbst die Informationsplattform haGalil, die über jeden Zweifel erhaben sein dürfte, nimmt sich des tatsächlichen Problems in einem eigenen Bericht an:

Sicher ist es einerseits bequem, sich einfach dem Chor der „Nazi-Jäger“ anzuschließen. Immerhin ist der gesamte AntiFa-Komplex zu einem riesigen Wirtschaftsfaktor geworden, dem Millionen Euro an Steuergeldern jährlich regelrecht hinterher geworfen werden. Und andererseits ist genau das bequem, weil sich „Experten“, die ja nun oft genug bildungspolitisch (siehe Häusler, Butterwegge etc.) tätig sind, dann nicht mit dem Islam und seinen Auswirkungen beschäftigen müssen. Das Problem wird damit allerdings nicht kleiner.

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