IS-Terroristen stehen vor Damaskus – DAS sind tatsächlich Menschen, denen geholfen werden muss

Wenn man Meldungen wie diese liest:

Die Schreckensmeldungen von Massakern und zerstörten Tempeln in Palmyra waren noch nicht verklungen, da machte die Terrormiliz „Islamische Staat“ schon mit der nächsten Horrornachricht Schlagzeilen. Noch nie im viereinhalbjährigen Bürgerkrieg seien die IS-Gotteskrieger so nahe an das Zentrum von Damaskus herangerückt, berichtete die „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ und sprach von „wenigen Kilometern bis zum Herzen der Stadt“.

Und dann mehr oder minder mit ansehen muss wie die westliche Welt im „Refugees Welcome“ Taumel regelrecht ertrinkt, hunderttausende Wirtschaftsflüchtlinge regelrecht hierher bettelt, möchte man vor lauter Zorn seinen Mageninhalt meterweit von sich geben.

Unter dem IS leidenden Menschen muss tatsächlich geholfen werden. Dazu scheint die westliche Welt aber nicht in der Lage oder Willens zu sein. Wen wundert es; schließlich verdient der Staat gutes Geld an Waffenlieferungen.

Die Frankfurter Rundschau bringt es in ihrem Artikel platt auf den Punkt:

Die Zeit drängt

Die dramatischen Wendungen auf dem Schlachtfeld bringen die starren diplomatischen Fronten in Bewegung. Die Gefahr, dass ein Kollaps des Assad-Staates bevorstehen könnte, hat hektischen Reiseverkehr ausgelöst. Einen Einmarsch der Gotteskrieger in Damaskus sowie einen Genozid an der alawitischen Bevölkerung wollen weder die Assad-Feinde USA und Europa noch die Assad-Freunde Russland und Iran.

Washington weiß, dass Luftangriffe bestenfalls die Expansion des IS bremsen können. In die kommende Schlacht um Damaskus werden westliche Kampfjets jedoch nicht eingreifen, weil sie Assads Truppen damit direkt helfen würden. Ein Einsatz der von den USA trainierten Rebelleneinheiten ist ebenfalls indiskutabel. So scheint es nur eine Frage der Zeit, bis die Islamisten-Heere die syrischen Hauptstadt einrennen.

Hier könnte die zivilisierte Weltengemeinschaft tatsächlich aufzeigen und beweisen, dass Terroristen wie IS mit der notwendigen Härte Einhalt geboten werden muss, und andererseits den dort lebenden Menschen geholfen werden muss. Unabhängig von geopolitischen Interessen und jenseits irgendwelcher Ideologien. Schlicht auf der menschlichen Ebene.

Aufgrund der unkontrollierten Flüchtlingsschwemme reisen zahlreiche Terroristen unbemerkt im Schutz der Flüchtlingsströme in die westlichen Staaten ein und sorgen so für zusätzliche Probleme:

picture alliance / dpa

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat gefordert, Kämpfer aus dem syrischen Bürgerkriegsgebiet nicht wieder nach Deutschland einreisen zu lassen. „Diese islamistischen Kämpfer sind tickende Zeitbomben, völlig unberechenbar und nicht kontrollierbar“, sagte der Gewerkschaftsvorsitzende Rainer Wendt gegenüber dem Handelsblatt. Es räche sich nun, daß in Deutschland „die Ausbildung in Terrorcamps nicht unter Strafe gestellt wurde“.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) hat angesichts des Anschlags in Brüssel, bei dem ein Syrien-Heimkehrer mehrere Personen erschoß, davor gewarnt, „daß aus der Möglichkeit eines Anschlags durch solche Syrien-Rückkehrer eine tödliche Realität geworden ist“. Demnach seien aus Europa rund 2.000 Radikale nach Syrien gereist, davon etwa 320 aus Deutschland. Insgesamt geht der Verfassungsschutz von 43.000 radikalen Moslems im Inland aus.

Allein in Bremen werden 360 Anhänger des salafitischen Islams vermutet

 

 

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