SRF: Mut zur Wahrheit – Danke!

Manchmal geschehen noch Zeichen und Wunder!
Der SRF entschuldigt sich offiziell für eine nicht korrekte Veröffentlichung der Ereignisse in Ungarn. Wie am 04. September berichtet, ging ein Bild der „bösen Ungarn“ durch die Medienwelt, welches eine von ungarischen Polizisten drangsalierte junge Mutter mit ihrem Baby auf den Gleisen zeigte. Das Bild war zum Zweck der Manipulation der öffentlichen Meinung manipuliert.

Am 04. September 2015 wurde auch hier darüber berichtet:

Böse Ungarn: Die Macht der Bilder und die Kunst der Manipulation

Der zunehmende Protest zu den manipulativen Bildern zeigt offensichtlich Erfolg. Der SRF entschuldigt sich auf seinen Facebookseiten nun für den fehlerhaften Bericht:

Liebe SRF-User
Nach der Publikation eines Videos vom 3.9.15 zur Flüchtlings-Situation in Bicske auf unserer Facebook-Seite gingen verschiedene Hinweise bei der Redaktion ein, dass das Video, so wie es geschnitten wurde, einen falschen Eindruck vermittle. Im Video war zu sehen, wie die ungarische Polizei einen Flüchtling mit Gewalt von einer Frau, die ein Baby hält, wegreisst, die alle drei auf den Gleisen liegen. Was in diesem Video nicht zu sehen war, jedoch in anderen, längeren Versionen: Der Mann reisst die Frau mit dem Baby unvermittelt vom Bahnsteig auf die Gleise, woraufhin die Polizei eingreift und den Mann mit Gewalt entfernt und festnimmt. Die ungarische Polizei versuchte mit der Aktion also offenbar, der Frau und dem Baby zu helfen. Wir entschuldigen uns für dieses Versehen und haben hier nun die längere Version publiziert.

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