Kommentar: BAMF Chef tritt zurück – Das Bauernopfer

Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) ist aus persönlichen Gründen zurückgetreten, meldet heute das Bundesinnenminsterium und die üblichen Medien stürzen sich wie hungrige Wölfe auf die Nachricht. Asylanträge habe das Ministerium nicht schnell genug bearbeitet und der vom BAMF herausgegebene Hochglanzfilm zur Einladung jeglicher Flüchtlinge weltweit sei eine Katastrophe. Richtig sei der Schritt, persönliche Verantwortung für das Versagen zu übernehmen, eilen sich „Journalisten“ zu berichten.

Ein typisches Bauernopfer, sagen wir…

Ministerien arbeiten nicht autonom und eigenverantwortlich, und schon überhaupt nicht das  Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Ministerien arbeiten auf Zuruf und mit klaren Aufgaben versehen.  Manfred Schmidt hat in seinem Minsterium nichts anderes getan als die Aufgabenstellung der Bundesregierung zu erfüllen. Er hat ausgeführt, was ihm Bundeskanzlerin Merkel und Innenminister de Maizière vorgegeben haben.

Jetzt, wo den Verantwortlichen des immer mehr sichtbaren Desasters klar wird, dass sie das auch vor der treuesten Presse nicht mehr verbergen können, wird eilends ein Bauernopfer wie ein Kaninchen aus dem Hut gezaubert. Der Schmidt war schuld, der hat das nicht geregelt bekommen, deshalb muss der weg. Schnell zeigen die Verantwortungsfetischisten des Berliner Komödienstadls mit dem Finger darauf und waschen ihre Hände in Unschuld. SIE seien doch nicht schuld an den Verhältnissen, so wie sie in jeglichen Teilen Deutschlands zu sehen sind.

Frau Merkel, auf ihre Anweisung und Duldung hin wurde das Video in 20 Sprachen übersetzt selbst in die entlegendsten Winkel der Welt gespült:

Der Werbefilm für das gelobte Asylland Germany

Der Hauptdarsteller, ein gut aussehender junger Mann mit gepflegtem Dreitagebart, erscheint bei bestem Wetter munteren Schrittes vor der Aufnahmeeinrichtung für Asylsuchende, er ist offenbar der Einzige, der an diesem Tag Asyl sucht, nicht einer von Hunderten oder Tausenden, wie man es aus dem Fernsehen kennt. Er sagt: „Mein Name ist Abbas, ich komme aus dem Irak. In meiner Heimat kann ich nicht mehr leben. Ich würde dort verfolgt und meine Familie bedroht. Daher möchte ich in Deutschland Asyl beantragen, und ich hoffe, hier ein sicheres Leben zu führen.“

Und IHRE Worte, Frau Merkel, haben jeden Flüchtling, egal welcher Motivation, hierher eingeladen!

Übernehmen sie endlich Verantwortung dafür und spielen nicht den Mielke!

Ich könnte ihnen hier seitenlang Beispiele ihres Versagens aufzeigen, beschränke mich aber auf eine ihrer besonders plakativen Sichtweisen, die ihre Verantwortung dokumentieren. Anlässlich ihres „Abholtermins“ ihrer Ehrendoktorwürde in Bern wurden sie von einer besorgten Zuschauerin gefragt wie sie der Gefahr durch Islamisten begegnen und das Volk schützen wollen. Sie konnten diese Frage so überhaupt nicht verstehen und haben der Frau zu verstehen gegeben, man möge doch einfach etwas bibelfester werden, dann könne man gegen „Koran-Kenner“ auch argumentieren.

Ja genau, Frau Merkel, Bibel lesen, dann klappt’s auch mit dem Islamisten. Pardon, arroganter und gewissenloser kann man nicht mehr auftreten, Frau „Dr.“ Merkel:

Merkels deutliche Botschaft an besorgte Bürger – einfach bibelfester werden

Was ihre Empfehlung gebracht hat, zeigt sich in Medien wie diesen:



Wie verkündet Horst Seehofer so ehrlich und plakativ?

München stößt an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit: Auch in den vergangenen Tagen erreichten zig-Tausende Flüchtlinge die bayrische Landeshauptstadt. Mit Angela Merkels Entscheidung, die in Ungarn festsitzenden Flüchtlinge aufzunehmen, hat die Kanzlerin die gesamte CSU gegen sich aufgebracht. Zu Merkels Entscheidung, die Flüchtlinge – die meisten von ihnen Syrer – aus Ungarn nach Deutschland fahren zu lassen, sagt er: „Das war ein Fehler, der uns noch lange beschäftigen wird. Ich sehe keine Möglichkeit, den Stöpsel wieder auf die Flasche zu kriegen.“ Bayerns Finanzminister Söder (CSU) sieht im „Münchner Merkur“ die „kulturelle Statik“ in Deutschland bedroht. Und Ex-Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) behauptet in der „Passauer Neuen Presse“ gar: „Wir haben die Kontrolle verloren.“ Unter den Flüchtlingen sind nach seiner Vermutung auch IS-Kämpfer.

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