Christen im Irak – Kampf ums Überleben!

Abt Gabriele betreut vertriebene Christen im Nordirak. Joseph Yunis ist einer von ihnen. Er flüchtete mit seiner Familie aus Mosul, nachdem ihn islamistische Terroristen entführt und gegen 20.000 Dollar Lösegeld wieder freigelassen hatten. „So etwas hat es im Irak nie gegeben. Das fing erst nach der US-Besetzung 2003 an“, sagt sein Sohn Eder.

Oder um es anders, klarer und direkter zu sagen:
Seitdem die Weltpolizei USA auch dem Irak Demokratie beigebracht hat, hat sich die Situation extrem verschlimmert. Insbesondere für Christen. Sadam Hussein mag sicher ein Despot gewesen sein. Unter seiner Führung konnten aber andere Religionen in relativ friedlicher Koexistenz miteinander leben. Dann nach dem Abzug des US Militär zogen Islamisten ein und richten seitdem ein regelrechtes Schlachtfest unter Christen an:

Was in diesem Beitrag berichtet wird, kann ich in vollem Umfang bestätigen!

2008 arbeitete ich gerade gemeinsam mit der renomierten Islam-Expertin Frau Prof. Ursula Spuler-Stegemann an einem Projekt, das die Gründung eines Vereins für Hilfemaßnahmen im Nachkriegsirak einerseits zum Ziel hatte, und andererseits galt es, die Öffentlichkeit über die Greueltaten „muslimischer Freischärler“ gegenüber Christen zu informieren, die von den meisten Medien lediglich am Rande erwähnt wurden.

Ein weiteres Ziel war es, der breiten Öffentlichkeit den Völkermord an den Armeniern 1915 näher zu bringen. Der wird bis zum heutigen Tag seitens der Türkei und praktisch der gesamten westlichen Welt geleugnet, aus welchen Gründen auch immer.

Wir haben nahezu hautnah miterleben müssen, wie nach dem durch die USA entstandenen Vakuum ein regelrechtes Schlachten von Christen begann. Es wurden Studenten in Bussen, die morgens zur Uni fuhren, einfach ihres Glaubens wegen in die Luft gesprengt. Der „freundliche“ Islamist stellte sich vor die Türen von Andersgläubigen und gab ihnen unmissverständlich zu verstehen, sie hätten eine Stunde Zeit, ihr Haus zu verlassen. Täten sie es nicht, sei der Kopf ab… und oft genug ist genau das geschehen.

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