Die letzten Tage im Führerbunker

Was so erschüttert? Man liest Berichte wie diesen, den Vergleich zwischen dem Ende des Dritten Reichs und der heutigen Situation. Sehr emotional geschrieben, man spürt die Sorge. Aber auch die reale Situation beschreibend. Dann wehrt sich der Kopf, weist es weit von sich. Nein, das kann, das darf nicht sein. Und dennoch… allerorts Chaos. Niemand scheint mehr wirklich zu wissen wo was passiert mit der unkontrollierten Flüchtlingspolitik. Öffentliche Ordnung, Regeln, Sicherheit, alles scheint irgendwie in Auflösung begriffen. Selbst die wilden Partys sind stimmig wie damals. Der Tag der deutschen Einheit wird gefeiert, es wird mit Superlativen geworben, Deutschland geht es gut, und die La Ola Fraktion schwingt die Arme.  Der Bericht wurde erweitert mit Links zur Medienwelt, die aufzeigen, dass die Empfindungen kein Hirngespinnst sind. Es fühlt sich in der Tat sehr real an…

Aber gut, lassen wir Georg S. sprechen, der den Artikel verfasst hat…

Der Untergang der Bundesrepublik, den wir gerade erleben, erinnert in seinen Bildszenen an den Untergang des Dritten Reiches. Züge voller Menschen, die im ganzen Land herumgekarrt werden, erschöpfte freiwillige Helfer, hilflose Politiker aus der zweiten Reihe und ganz weit weg in Berlin eine einsame Führerfigur im Hauptquartier, die Durchhalteparolen von sich gibt und in gestellten Filmaufnahmen ihren Schützlingen die Wangen tätschelt. Ein deutsches Deja-vu.

Quellen:
Michael Mannheimer
PI-News
Autor: (Georg S.)

Vieles in diesen Tagen kennen wir ganz ähnlich aus den letzten Monaten des Dritten Reiches: Chaos überall, und im fernen Hauptquartier entscheidet der Führer ganz allein. Schlacht an der Oder, Volkssturm, gemacht wird, was das Hirn des Größten Feldherrn aller Zeiten gerade ausbrütet. Auch heute gilt: Merkel, befiehl, wir folgen dir. Ob die Grenzen offen sind oder zu, ob Gesetze und Verträge gelten oder nicht, ob wir bald gar gegen Polen in den Krieg ziehen müssen, um Zwangsquoten für sogenannte „Flüchtlinge“ durchzusetzen, kann alles sein oder auch nicht. Hü oder hott oder beides zugleich – Merkel entscheidet allein im stillen Kämmerlein.

Die Stimmung im Volk, ganz wie damals: hin- und her gerissen zwischen der Erkenntnis, dass etwas gehörig schief läuft mit den großen Plänen, die doch bombensicher waren. Aber dann hofft man wieder, dass es irgendwie klappen wird: Integration, die ganzen Experten. Und man hat ja noch die zwölfte Armee, die kommt bestimmt. Außerdem gibt es die Wunderwaffe, und der Führer weiß, was er tut (Video: Merkel in Bern zur Islamisierung). Auch Merkel will Deutschland dienen. Auch Merkel hat ganz sicher eine Wunderlösung in der Schublade, wenn im nächsten Jahr 2016 bei Fortschreibung der bisherigen Entwicklung etwa 4 Millionen Menschen aus dem Nahen Osten, Afrika und Zentralasien legal, illegal, scheißegal, über die Grenzen kommen werden. Man kann sich das daheim mit dem Taschenrechner ausrechnen: Entweder die Deutschen müssen diese Leute im eigenen Wohnzimmer beherbergen, oder sie müssen innerhalb von 12 Monaten eine Stadt von der Größe Berlins aus dem Boden stampfen. Auch damals konnte man sich den Frontverlauf der Russen auf dem Esstisch selber aufmalen. Irgendwie passte der nur nicht zu den Berichten im Volksempfänger. Aber Merkel hat bisher alles geschafft, das mit den griechischen Schulden und so. Und der Führer hat das damals mit Leningrad in letzter Minute auch hingekriegt, warum also nicht jetzt mit der Festung Königsberg? Zudem sagt sie ja ohnehin, Deutschland habe nicht das Recht auf lebenslange Demokratie (Video).

Ja, da steht plötzlich eine Zeltstadt mit lauter muslimischen Halbstarken vor dem Rathaus, und die Bahnverbindung nach Dänemark wurde gekappt. Aber ansonsten ist alles ganz normal in der Stadt. Genau wie damals, als plötzlich die Haubitze vor der ostpreußischen Dorfkirche vorfuhr, wo doch der Führer immer gesagt hatte, das Reich sei nicht in Gefahr. Auch damals haben die Hühner im Stall weiter Eier gelegt und die Kühe grasten auf der Weide wie letztes Jahr, also kein Grund zur Unruhe.

Und dann ist da noch der Parteisekretär von der CDU, der auf der Bürgerversammlung im Ort versichert, er habe gerade mit Berlin telefoniert, und man habe dort alles im Griff. Außerdem habe er beste Kontakte. Die Leute bräuchten sich keine Sorgen zu machen. Das hat damals der NSDAP-Heini auch immer gesagt. Später hat man ihn dann mit dem Handkarren erwischt, als er sich als erster aus dem Staub gemacht hat.

Heute wie damals: Skepsis überall, aber niemand traut sich, etwas zu sagen. Man tuschelt lieber herum: Nein, das geht nicht gut aus, aber Vorsicht, sonst wird man abgeholt. Das Regime hat das Volk bis zur letzten Minute in seiner Gewalt. Stauffenberg? Damit haben wir nichts zu tun, wir sind ein ehrenwertes Haus. Pegida? Alles Pack.

Und: Man will auch glauben, was man da im Volksempfänger hört. Man will glauben, dass die Front steht, weil man sonst ganz konkret seine persönlichen Sachen packen müsste. Die Grenze zu Österreich wird wieder kontrolliert, na also, dann kann ja nichts mehr passieren. Außerdem: Der Führer lügt nicht. Das sind alles heilige Flüchtlinge. Flüchtlinge, die allesamt, wie das Flüchtlinge typischerweise tun, Vater, Mutter, Kind in der Not zurückgelassen haben. Flüchtlinge, die, dankbar, dem Krieg entronnen zu sein, endlich ein Stück Brot in der Hand, auf gar keinen Fall in Österreich bleiben wollen. Flüchtlinge, die als offiziell registrierte syrische Flüchtlinge ein Recht darauf hätten, über UNO-Kontingente mit dem Flugzeug aus der Türkei in andere Länder ausgeflogen zu werden, die aber trotzdem lieber per Seelenverkäufer über das Meer schippern. Ja, alles echte Flüchtlinge. Merkel erzählt uns keine Märchen. Eine deutsche Bundeskanzlerin lügt nicht.

Fehlen nur noch die brennenden Häuser.

Anmerkung der Redaktion

Respekt verdienen Roland Tichy und seine Autoren, die im Blog „Tichys Einblicke“ Klartext schreiben. Sie riskieren viel. Angesehene Journalisten, die gegen den Zeitgeist schreiben und den Mut haben, gegen die Medienwelt anzuschreiben, zu informieren!

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