Staatliche Propaganda in den Medien

Wer am heutigen 05. Oktober 2015 Radio hört, traut seinen Ohren nicht. Ein fröhlicher Moderator des Rundfunksenders WDR4 „informiert“ seit 06:00 Uhr mit launigen Geschichten rund um das bunte Treiben mit Flüchtlingen. So berichtet er, seine Kollegin habe ihn doch tatsächlich gefragt, ob er auch schon Flüchtlinge privat aufgenommen hat. Peinlich sei ihm das gewesen, erzählt er mit betroffener Stimme, er sei zu bequem, meinte er. Im Anschluss daran folgen Interviews, die augenscheinlich mit Bürgern auf der Straße geführt wurden. Sie alle passen in dieselbe Richtung, „Refugees Welcome“. Während an anderer Stelle gestandene Journalisten längst fordern: Merkel muss weg! Sofort!. Dem WDR ist dagegen wichtig, Lieder wie „All you need is love“ von den Beatles zu spielen. Wir haben uns alle lieb, wir wollen uns alle in die Arme fallen.

Mit anderen Worten; es wird staatliche Propaganda betrieben auf eine Weise, die an die Techniken der einstigen DDR erinnern. Wen wundert es. Schließlich ist die ehemalige FDJ Sekretärin heute Bundeskanzlerin, die einst für Propaganda in der DDR zuständig war.

Gehirnwäsche nenne ich das, Meinungsmanipulation. Es soll offensichtlich ein Klima geschaffen werden, das dem der La Ola Fraktion ähnlich ist, die schwingend und singend Mickie Krause und den Wendler auf der Bühne hofiert. Flüchtlinge sind gut, sie frieren, sie müssen in kalten Hallen leben, sie haben keine Privatsphäre. Wir, die Bürger Deutschlands haben doch schließlich Platz in unseren Wohnungen und Häusern, wir müssen unsere sozialen Pflicht ernst nehmen. Es wird ein Gruppenzwang versucht, der einfach nur noch widerlich ist.

Das sind die Dinge, die vermittelt werden!

Was sagt der Rundfunkstaatsvertrag, der sogenannte RStV?

§ 3
Die öffentlich-rechtlichen Medien haben in ihren Angeboten die Würde des Menschen zu achten und zu schützen; die sittlichen und religiösen Uberzeugungen der Bevölkerung sind zu achten. Die Angebote sollen dazu beitragen, die Achtung vor Leben, Freiheit und körperlicher Unversehrtheit, vor Glauben und Meinungen anderer zu stärken.

Allerdings auch!

§ 10
(1) Berichterstattung und Informationssendungen haben den anerkannten journalistischen Grundsätzen, auch beim Einsatz virtueller Elemente, zu entsprechen.

Sie müssen unabhängig und sachlich sein.

Nachrichten sind vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Wahrheit und Herkunft zu prüfen. Kommentare sind von der Berichterstattung deutlich zu trennen und unter Nennung des Verfassers als solche zu kennzeichnen.
(2) Bei der Wiedergabe von Meinungsumfragen, die von Rundfunkveranstaltern durchgeführt werden, ist ausdrücklich anzugeben, ob sie repräsentativ sind.

Wie heben Journalisten, Moderatoren und Redakteure immer so plakativ hervor?

Die Wahrheit ist einmalig. Sie ist weder politisch, noch auf andere Weise in irgendeiner Form justierbar, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Es ist das Wesen des Journalismus, der Wahrheit auf den Grund zu gehen, sie folgerichtig zu dokumentieren und zu veröffentlichen. Notfalls auch gegen den herrschenden Zeitgeist. Ereignisse müssen kritisch und von allen Seiten betrachtet werden. Persönliche Meinungen sind explizit als Kommentar zu kennzeichnen.

Warum, WDR4?
Damit die Menschen im Land auch morgen schon im heimischen Wohnzimmer Plakate wie dieses lesen können?

Michael Mannheimer: „Eure Kinder werden sterben oder Allah anbeten“

Wohl bekommt’s, Deutschland…

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