Die politischen Voraussetzungen für die Durchsetzung islamischer Interessen wurden längst geschaffen

Nicht auszuschließen, dass sich die zugewanderten Muslime politisch organisieren, schreibt die Welt-Online heute angesichts des fortschreitenden Flüchtlingsdramas. Informationen und Hintergründe haben in heutiger Zeit keine lange Halbwertzeit mehr, oder sie interessieren den Autoren wohl nicht. Die Voraussetzungen für die politische Umsetzung sind lange schon geschaffen. UETD-Spitzenfunktionäre (Europäisch-Türkische Demokraten), deren Zentrale in Köln steht, und enge Vertraute Erdogans haben schon vor Jahren mit der BIG eine Partei in Deutschland geschaffen, mit der ein islamischer Einfluss demokratisch durchgesetzt werden kann.

Mit dieser demokratischen Durchsetzungsfähigkeit wird auch die Aufforderung eines Imam umgesetzt, der ca. 2006 Muslime schon ermunterte „werdet politisch aktiv und sorgt so für eine enge Einbindung islamischer Interessen in Deutschland. Die BIG gibt sich heute zwar weltoffener, verfolgt aber nach wie vor die Umsetzung rein islamischer Interessen. Wie weit der islamische Masterplan bereits umgesetzt wurde, zeigt nicht zuletzt die Forderung der Flüchtlingsbeauftragten im Bund, Aydan Özoguz, die zufälligerweise auch SPD Vize ist. In ihrem Masterplan zur Integration von Asylbewerbern forderte sie zuletzt erst, Deutsche haben sich in ihrem eigenen Land zu integrieren.

Islamische Interessen werden in den westlichen Staaten offenbar mit einer Strategie umgesetzt, für die europäische Politiker nicht empfänglich sind. Sie können sich ganz offensichtlich nicht vorstellen wie trickreich Muslime ihre eigenen Vorstellungen von Kultur und Leben durchsetzen und für klare Verhältnisse sorgen.

Recep Erdogan, der Chefstratege zur Bildung eines neuen osmanischen Reiches

Wäre es anders, hätte der türkische Premier Recep Erdogan 2008 während seines Wahlkampfes in Deutschland in der Köln-Arena nicht gesagt, „lasst euch nicht integrieren. Integration ist ein Verbrechen an die Menschlichkeit.“ Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Erdogans Partei AKP nicht die erste war, die juristisch mächtig unter Druck geriet. An der Oberfläche wirkt Erdogan wie jemand, der „seiner“ Türkei einen modernen demokratischen Anstrich geben will. Wen wundert es, schließlich verfolgt er ehrgeizige Pläne. Nämlich unter anderem, vollwertiges Mitglied der Europäischen Union zu werden. Im Hintergrund steht er allerdings immer im Mittelpunkt, wenn es um Christenverfolgung und die Durchsetzung islamischer Interessen geht. Das brutale Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung, sein aus westlicher Sicht absolut unverständliches Vorgehen gegen die Mönche des Klosters Mor Gabriel. All das macht ihn in der Tat zu einem Wolf im Schafspelz.

Vorher war es Erdogans Wohlfahrtspartei, die vom türkischen Verfassungsgericht letztlich verboten wurde wegen der Nähe zum Dschihad. Zudem ist Erdogan vorgeworfen worden, den Laizismus mit der Einführung der Scharia konterkariert zu haben. Die Refah Partisi (deutsch etwa „Wohlfahrtspartei“, RP) war eine der Milli-Görüş-Bewegung zugehörige islamistische türkische Partei, die am 19. Juli 1983 als Nachfolgepartei der nach dem Militärputsch von 1980 verbotenen Millî Selamet Partisi gegründet und 1998 selbst verboten wurde. Die Partei bildete zusammen mit der Doğru Yol Partisi 1996/97 die türkische Regierung. Ihre heute existierenden Nachfolgeparteien sind die Saadet Partisi und die derzeit allein regierende Adalet ve Kalkınma Partisi, die aus einer Spaltung der Fazilet Partisi, der direkten Nachfolgerin der RP, hervorgegangen sind.

Was noch dazu kommt, und von den westlichen Medien in keiner Weise beleuchtet wird; Erdogan ist wohl, ähnlich der ultrantionalen Vereinigung Graue Wölfe, ein glühender Hitler Verehrer. Zumindest behauptet das glaubhaft ein ehemaliger Schulkamerad:

Avraham Krispin aus Tel Aviv ist ein ehemaliger Schulkamerad des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Er erinnert sich, dass der Junge Recep in der Schule immer eine Ausgabe von Hitlers ‚Mein Kampf‘ mit sich trug. Ynet News berichtet, dass Krispin in Istanbul geboren wurde und im Jahr 1974 nach Israel auswanderte. Sein Klassenkamerad von der ersten bis zur fünften Klasse war niemand anderer als der gegenwärtige türkische Ministerpräsident, der bekannterweise kein großer Fan von Israel ist.
„Ich erinnere mich gut an ihn: Er kam aus einer einfachen Familie und war ein introvertierter Junge, der sehr schnell wütend wurde. Er hatte immer eine Ausgabe von Adolf Hitlers ‚Mein Kampf‘ bei sich,“ erinnert sich Krispin. „Im Laufe der Jahre habe ich erfahren, dass er uns hasst und Angst vor uns hat. Er glaubt wir hätten bionische Kräfte und seien dazu in der Lage alles was er aufbaut zu zerstören, auch aus einer großen Entfernung heraus.“

Dazu passt ein Zitat von Recep Erdogan, das auch in der freien Enzyklopädie Wikiedia verewigt ist:

Die Demokratie ist der Zug,
auf den wir aufspringen,
bis wir am Ziel sind.

Interessant, nicht wahr, uns Islamkritikern wird Rassismus unterstellt, wir hören ständig Beleidigungen wie Nazi, Rechtsradikaler und ähnliches.

Der Weg ist das Ziel – Islamische Strukturen in der deutschen Politik

Ein gutes Stück des Weges ist Erdogan gekommen mit der Gründung der Partei BIG, dem Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit. In heutiger Zeit gibt sich die Partei einen bürgerlichen Anstrich, wirbt allerdings weiter mit Worten wie „egal ob Moslem, Christ oder Jude, hier ist jeder willkommen“. In einem säkularen Staat, in dem Staat und Kirche aber aus verständlichen Gründen streng getrennt werden, mutet es mehr als seltsam an, wenn eine Partei zuerst mit religiösen Themen wirbt.

2011 waren ohnehin noch ganz andere Töne von der BIG zu hören wie ein Spiegel-Artikel anschaulich zeigt: Sie wettert gegen Ex-Bundesbanker Thilo Sarrazin und warnt vor einem „Schulfach schwul“: Die Migrantenpartei BIG will am Sonntag ins Berliner Abgeordnetenhaus einziehen. Unterstützt wird sie dabei von Vertrauten des türkischen Premierministers Erdogan. Nevzat Yalcintas war es, der universelle Professor, der unter Türken ein wichtiges Wort besitzt. 2011 setzte er sich für die Ziele der bis dahin noch weitgehend unbekannte Partei BIG ein und unterstützte sie bei der Wahl der Abgeordneten in Berlin.

Das Eigenverständnis der Partei BIG liest sich in der Wikipedia wie folgt: Das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (Kurzbezeichnung: BIG, Eigenschreibweise: Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit) ist eine 2010 in Köln gegründete deutsche Kleinpartei. Sie ist eine der ersten von Muslimen gegründeten Parteien Deutschlands und beabsichtigt, sich insbesondere für die Interessen von Muslimen und ihre gesellschaftliche Integration in Deutschland einzusetzen.

Erdogan kann sich noch so westlich geben, sein Handeln ist anders. Allein sein Vorgehen gegen die kurdische Bevölkerung lässt übel an den Genozid an die Assyrer und Aramäer erinnern, der 1915 von Türken begangen und bis zum heutigen Tag geleugnet wird. Er ist sogar so dreist, finanzielle Hilfe und Unterstützung für seinen Kampf gegen die Kurden von der EU zu fordern.

Der Spiegel hat hierzu einen ausgezeichnet recherchierten Artikel erstellt

Die Migrantenpartei wurde 2009 gegründet, sie hat nur tausend Mitglieder, Meinungsforscher sehen sie weit unterhalb der Fünfprozenthürde. Man könnte sie getrost ignorieren, doch ihr Name erinnert an eine der mächtigsten muslimischen Parteien der Welt: die „Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung“ (AKP) des türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Ist es Zufall, fragen deshalb Beobachter, wenn der AKP-Gründer und Erdogan-Vertraute Yalcintas nun die Deutsch-Türken in Berlin auf einer eigens einberufenen Wahlkampfveranstaltung dazu auffordert, die neue Migrantenpartei zu wählen?

„Es ist Zeit, unsere Kräfte zu bündeln“

Der Berliner Spitzenkandidat Ismet Misirlioglu bestreitet jede Verbindung zur Regierung in Ankara. Nein, er habe noch nie mit Erdogan gesprochen, sagt er. Doch tatsächlich deutet nicht nur der Name darauf hin, dass es sich bei dem Bündnis um mehr als eine lose Versammlung deutsch-türkischer Politiker handelt.

Premier Erdogan versucht seit Jahren, die Auslandstürken für seine politischen Ziele einzuspannen. 2005 eröffnete er in Köln die Zentrale der Europäisch-Türkischen Demokraten (UETD), einen AKP-Lobby-Verein. Die UETD wirbt unter Deutsch-Türken um Stimmen für Erdogan, zuletzt vor der türkischen Parlamentswahl im Juni. Sie hat seine umstrittene Rede in Köln 2008 vorbereitet und seinen Wahlkampfauftritt in Düsseldorf im Februar dieses Jahres. Nun jedoch geht sie noch einen Schritt weiter: Aktive und ehemalige UETD-Spitzenfunktionäre waren maßgeblich an der Gründung der BIG-Partei beteiligt. „Es ist Zeit, unsere Kräfte zu bündeln“, sagt der Vorsitzende der Union, Hasan Özdogan.

Nach deutschem Recht ist es ausländischen Regierungen verboten, hierzulande Parteien zu gründen. Özdogan bekleidet kein offizielles Amt innerhalb des Bündnisses. Insider berichten allerdings, dass er es sei, der den Kurs bestimme. Immerhin gibt Özdogan zu, am Aufbau mitgewirkt zu haben.

Mit dem Bundesvorsitzenden des BIG ist er seit Jahren eng befreundet, die beiden engagierten sich gemeinsam in muslimischen Verbänden in Bonn und teilen sich bis heute ein Bürogebäude am Rhein (siehe Grafik unten). Sein Bruder trat für das Bündnis als Direktkandidat bei der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen an.

Das BIG ist ganz offensichtlich ein Vorposten der AKP„, sagt der Journalist Yücel Özdemir. Yunus Ulusoy vom Essener Zentrum für Türkeistudien kritisiert, die türkische Regierung müsse mit ihrem Engagement im Ausland endlich transparent umgehen.

Die Landesvorsitzenden der Zuwanderer-Partei in Baden-Württemberg, Hamburg und Bremen waren bis vor kurzem allesamt in der UETD aktiv, zum Teil in führenden Positionen. Zur Klausurtagung im vergangenen Winter traf sich die Partei in Istanbul.

Unionschef Özdogan sagt, den Türken in Deutschland sei nicht geholfen, wenn sich ihre Politiker in verschiedenen Parteien aufrieben. Premier Erdogan sei daran gelegen, dass sich seine Landsleute „wirksam“ engagierten. Der Lobbyist hofft, dass Migranten mit Hilfe des Bündnisses in der Politik künftig stärker wahrgenommen werden.

Dazu passt ein weiteres Zitat des Recep Erdogan:

Die Minarette sind unser Schwerter,
die Moscheen unsere Kasernen,
und die Gläubigen unsere Soldaten…

Die Soldaten kommen mit der Flüchtlingsschwemme nach Europa

Die „Soldaten“ spülen mit den derzeitigen Flüchtlingswellen ins Land. Sieht und hört man sie, wird einem eines sehr schnell klar; sie stammen aus den unteren Bevölkerungsschichten. Aufgeheizt und aggressiv von den Führern einer politisierten Religion, von Schleppern, die mit traumhaften Lügen ein Leben im Paradies propagieren, fordern sie islamkonforme Versorgung und Unterbringung. Sie gehen mit einer Brutalität vor (Video), die Europäer erschauen lässt.

Während die Welt der Leitmedien in Deutschland das Bild des von Kriegen und Bürgerkriegen erschöpften und für die Hilfe und Unterstützung dankbaren Flüchtlings zimmern, tobt in der realen Welt – salopp gesagt – der Teufel in Menschengestalt.

Die wirklich hilfebedürftigen Menschen, Christen und andere Religionen der „Ungläubigen“ in den Augen des Islam werden geflissentlich übersehen. Sie werden weltweit regelrecht abgeschlachtet (Video 3Sat Dokumentation).

Aber ess wird schlicht kaum darüber berichtet. DAS sind in der Tat Menschen, die dringend die Hilfe und Unterstützung der westlichen Welt brauchen.

Die Drahtzieher im Hintergrund

Die Drahtzieher im Hintergrund sind allerdings weiter gefährlicher. Sie sind intelligent, intellektuell auf der Höhe der Zeit, und sie nutzen jede Chance, um ihre Interessen durchzusetzen, ohne mit den demokratischen Grundwerten der freien westlichen Welt in Konflikt zu geraten. Sie sind in den verschiedendsten Gremien und Vereinen aktiv. Notfalls, und um deutschen Gesetzen aus dem Weg zu gehen, da es ausländischen Regierungen verboten ist, in Deutschland Parteien zu gründen, werden unverfänglich scheinende Trojaner an die Spitze gesetzt. So auch bei der BIG, der Migrantenpartei, zu der gleich noch ausführlich berichtet wird.

Die Grauen Wölfe

Zu einer Zeit, als die öffentlich-rechtlichen Medien noch nicht derart ultralinks vernebelt waren, zeigte das ZDF eine Dokumentation (Video), die über die „Idealisten“ ausführlich informiert.

Ihr Symbol: Der Graue Wolf. Ihr Name: Ülkücü, türkisch für Idealist. Ihr Führer: Alparslan Türkes. Ihr Ziel: ein großtürkisches Reich und die Eliminierung von politischen Gegnern.

Längst sind sie nicht mehr nur in der Türkei organisiert, auch in Deutschland gibt es mindestens 20.000 türkische Ultranationalisten.

Getarnt in harmlos klingenden Vereinsstrukturen, unterwandern sie seit Jahren die deutsche Parteipolitik – von der Öffentlichkeit fast unbeobachtet. Um den Nachwuchs kümmern sich Jugendeinrichtungen, die mit Koranunterricht und Kampfausbildung Perspektiven bieten. Sie fördern eine radikale Jugend, bei der Grenzen verschwimmen: So zogen jüngst einige Jungwölfe aus Dinslaken als „Gotteskrieger“ nach Syrien. Wölfe im Schafspelz
Türkische Ultranationalisten in Deutschland (Videodokumentation)

Mit anderen Worten; die Grauen Wölfe sind eine ultranationale türkische Gemeinschaft, sie zieht ungehindert durch deutsche Schulen und führen regelrecht Propaganda-Veranstaltungen für ihre Sache durch.

Der Verfassungsschutz ermittelt seit Jahren gegen jene Gruppe.

Wie schrieb hierzu 2006 der Kölner Stadtanzeiger anlässlich eines Brandbriefs Kölner Lehrer?

Türkische Nationalisten finden Anhänger unter Kölner Schülern. Diese sorgen an Schulen für ein Klima der Angst. Lehrer fühlen sich allein gelassen.

„Guten Morgen, meine Soldaten“ steht zur Begrüßung auf der Tafel. Dazu drei Halbmonde und das Kürzel der türkischen rechtsextremen Partei der nationalistischen Bewegung MHP. Jugendliche mit eindeutigen Symbolen an Halsketten oder Ansteckern sitzen im Klassenraum, bereit, mit gezielten Fragen ihren Lehrer zu provozieren und den Unterricht zu torpedieren. Einer von ihnen, ein türkisch-stämmiger Junge der dritten Generation, der die Heimat seiner Großeltern nur von Erzählungen und Fernsehbildern kennt, hat seinen Tisch bemalt: „Wir sind Türken. Gott sei Dank.“

Sie tragen die Symbole der „Grauen Wölfe“ und sind fasziniert von der Idee eines großtürkischen Reichs für ein Volk, das anderen überlegen sei. Sie lassen sich begeistern von Aktivisten, die Antisemitismus, Antikommunismus und Kurdenfeindlichkeit zu einem explosiven Gemisch verbinden.

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes ist die Bewegung der „Grauen Wölfe“ nun auch noch „zunehmend islamistisch geprägt“.

Nicht einzig in Köln aber, in Bremen sind ähnliche Probleme zu beobachten  wie zuletzt der Weser-Kurier 2015 feststellen musste. Sie hetzen gegen Kurden, Aleviten und andere Minderheiten, leugnen den Genozid an den Armeniern und hegen großtürkische Allmachtsfantasien: Auch in Bremen sind türkische Ultranationalisten auf dem Vormarsch.

Relevante islamistische Bewegungen in Deutschland

Zahlreiche weitere Bewegungen überwacht der Verfassungsschutz bereits seit Jahren. Sie verfolgen alle das Ziel, zuerst das Christentum zu bekämpfen, und weiter die freiheitlich-demokratische Grundordnung der westlichen Staaten zu zerstören.

Der Verfassungsschutzbericht für das das Bundesland NRW steht als PDF Datei zum Download zur Verfügung unter: Verfassungsschutzbericht NRW 2014

Ülkücü-Bewegung („Graue Wölfe“)
Die Ülkücü-Bewegung ist heterogen strukturiert und setzt sich aus mehreren Dachverbänden, unter anderem der ADÜTDF, einigen Abspaltungsvereinen sowie einer Anzahl von organisationungebundenen Anhängern zusammen. Je nach Ausrichtung der jeweiligen Gruppierung stehen islamische, ultranationalistische oder rassistische Inhalte im Vordergrund. Das gemeinsame und verbindende Element ist ein auf Hegemonie und imperiale Machtentfaltung ausgerichteter türkischer Nationalismus. Die zur Ülkücü-Bewegung zählenden Gruppierungen lassen sich in drei Hauptströmungen unterteilen:

  1. Die erste Strömung richtet ihre Ideologie vorwiegend nach dem Alt-Türkentum aus und ist stark rassistisch geprägt. Sie ist in der Türkei in Form kleinerer Gruppen oder Zusammenschlüsse organisiert.
  2. Die zweite Strömung glorifiziert das Türkentum und verfolgt im Wesentlichen die Ziele der in der Türkei als Milliyetci Hareket Partisi (MHP) aktiven Partei. Im Ausland verfügt diese Strömung überMassenorganisationen wie beispielsweise die ADÜTDF.
  3. Die dritte Strömung orientiert sich stärker am Islam und den Zielen der in der Türkei aktiven Büyük Birlik Partisi (BBP).

Als Graue Wölfe oder Ülkücüs werden die Anhänger der im türkischen Parlament vertretenen rechtsextremen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP) sowie anderer türkischnationalistischer Gruppierungen bezeichnet. Je nach Ausrichtung der Gruppierung dominieren islamische, ultranationalistische oder rassistische Inhalte. Prägend für die
Bewegung ist ein übersteigerter türkischer Nationalismus, der mit einer Überhöhung der eigenen Ethnie und einer Abwertung anderer Ethnien gepaart ist. Angestrebt wird die Errichtung einer Großtürkei in den Grenzen des Osmanischen Reiches (sogenannter Panturkismus oder Streben nach türkischer Hegemonie). Gefordert wird hierbei die Wiedervereinigung aller Turkvölker vom Balkan bis nach Zentralasien. Damit einher geht eine rassistische Feindbildorientierung gegen beispielsweise Kurden, Armenier, Griechen und Juden. Diese Feindbildorientierung äußert sich vor allem in verbaler Hetze im Internet. Generell wird für die Verbreitung der Ideologie der Grauen Wölfe im Internet auf verschiedenen Plattformen wie sozialen Netzwerken und Videoportalen geworben. Zwar geben sich die Vereine der Grauen Wölfe nach außen hin überwiegend legalistisch, jedoch dulden sie in ihren Reihen zumindest die Verbreitung des extrem nationalistischen Gedankenguts.

Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-
Front (Devrimci Halk Kurtulus Partisi-
Cephesi – DHKP-C)

Die in der Türkei und in Deutschland verbotene Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-Front (Devrimci Halk Kurtuluş Partisi-Cephesi – DHKP-C) verfolgt das Ziel, das bestehende türkische Staatssystem durch eine bewaffnete Revolution zu zerschlagen, um ein sozialistisches System zu errichten. Auf der ideologischen Grundlage des Marxismus-Leninismus propagiert die DHKP-C einen bewaffneten Volkskampf unter ihrer Führung. Die Organisation tritt damit für eine revolutionäre Zerschlagung der türkischen Staats- und Gesellschaftsordnung ein. Hierzu führt sie in der Türkei auch terroristische Aktionen durch. In Deutschland kann die DHKP-C aufgrund des Verbotes nicht offen agieren. Sie handelt daher über Vereine, deren Satzungen keinen Rückschluss auf die Zugehörigkeit zur Organisation zulassen.

Weitere, derzeit nicht vom Verfassungsschutz überwachte aber relevante Organisationen

Millî Görüş
Millî Görüş (häufig auch Milli Görüş geschrieben; deutsch: Nationale Sicht) ist eine länderübergreifend aktive islamische Bewegung, deren wichtigste Organisationseinheit die türkische Partei Saadet Partisi und der europäische Dachverband Islamische Gemeinschaft Milli Görüş sind. Neben dem Schwerpunkt Europa ist Millî Görüş auch in Nordamerika, Australien und Zentralasien aktiv. In vielen Staaten und Ländern ist Millî Görüş wegen islamistischer Tendenzen umstritten. Die Innenministerien von Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sehen in der Bewegung antisemitische Charakterzüge und unter anderem auch damit eine deutliche Gegnerschaft zur demokratischen Grundordnung. Prozesse, die Millî Görüş gegen diese Feststellungen geführt hat, wurden von ihren Anhängern verloren.[3] Das Bundesamt für Verfassungsschutz kommt zu der Überzeugung, dass Millî Görüş ein antidemokratisches Staatsverständnis zeige sowie westliche Demokratien ablehne.

Muslimbrüder
Die Muslimbrüder oder Muslimbruderschaft (arabisch ‏الإخوان المسلمون‎, DMG al-ʾiḫwān al-muslimūn „Ikhwan“) ist eine der einflussreichsten sunnitisch-islamistischen[1] Bewegungen im Nahen Osten. Eine Zeit verbreiteten die Muslimbrüder sehr offen auf ihren Webseiten, sie haben das Ziel, Europa bis 2020 notfalls mit der notwendigen Gewalt zwangsweise zu islamisieren. Besonders blutige Bedeutung bekamen die Muslimbrüder im Zusammenhang mit dem sogenannten Jasmin-Frühling, der den ehemaligen und zwischenzeitlich zum Tode verurteilten Präsidenten Mursi hervor brachte. Insbesondere die Kopten erlebten nach seiner Machtübernahme in Ägypten grauenhafte Zeiten.

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