Wien: Die Wahlen im Live-Ticker – Unzensuriert.at

Respekt und Glückwunsch an die FPÖ und H.C. Strache! Die Wahl war ein wichtiges Barometer für die politische Zukunft Österreichs, und sie macht Mut für Veränderungen in Deutschland. Die FPÖ hat die Zeichen der Zeit erkannt und folgerichtig, dem Bürgerwillen entsprechend, die Themen ausgewählt. Einen ähnlichen Weg geht nach Luckes Weggang hierzulande ja auch die AfD.  Im Innenteil nun der Live-Ticker im Überblick.

Quelle: Unzensuriert.at

20.30 Uhr: ÖVP zieht Konsequenzen

Im Gegensatz zu der grünen Spitzenkandidatin Maria Vassilakou, welche ihren Rücktritt im Fall eines Verlustes angekündigt hat, macht der VP-Chef Juraczka nun ernst. Er gab gegenüber der APA an, im Februar nicht mehr zur Wiederwahl zu kandidieren. Dies sei die Konsequenz des historisch schlechtesten Ergebnisses der ÖVP.

Auch das von den Grünen erwartete zusätzliche Mandat dürfte beim derzeitigen Auszählungsgrad nicht mehr realisierbar sein.

19.40 Uhr: So ist die Stimmung

Bei der FPÖ zeigt man sich hoch zufrieden mit den Wahlergebnissen und fordert nun konstruktive Gespräche.

Als große Gewinner sehen sich die Neos, welche nur knapp die Hürde zum Einzug in den Landtag geschafft haben.

Bei der SPÖ ist die Stimmung erleichtert, wie bisher will man jedoch nicht weitermachen. Der gleichen Meinung ist auch die ÖVP, welche sowohl „personelle als auch strukturelle Konsequenzen“ ankündigt.

Indes bestätigt HC-Strache Johann Gudenus als Vizebürgermeister für die Stadt Wien. Mit 34 Mandaten stellt die FPÖ ein Drittel aller Mandate im Rathaus.

19.00 Uhr: Die Bezirksergebnisse

Wie es derzeit aussieht, haben die Grünen alle ihre bisherigen Stammbezirke verloren, ebenso wie die ÖVP, welche insgesamt mit herben Verlusten kämpft.

Die beiden Bezirke Simmering und Floridsdorf wurden bei der Gemeinderatswahl allerdings mit jeweils 42,2 und 40,4 Prozent blau gefärbt – laut aktuellen Hochrechnungen mit Auszählungsgrad um die 90 Prozent.

Ergebnisse von Bezirksvertretungswahlen liegen noch nicht vor.

18.55 Uhr: FPÖ dürfte Sperrminorität schaffen

Die FPÖ dürfte die notwendigen 34 Mandate erreichen, um eine Zweidrittelmehrheit ohne sie unmöglich zu machen. Laut aktueller ORF-Hochrechnung könnten die Freiheitlichen mit 31 Prozent exakt 34 Mandate erreichen, laut ATV kommen die Blauen derzeit auf 32 Prozent, während die SPÖ nach den aktuellen Hochrechnungen 39 bis 40 Prozent erreichen dürfte.

18.42 Uhr: Erstes Bezirksergebnis liegt vor.

Im 1. Wiener Gemeindebezirk Innere Stadt erhielt die SPÖ 34,04 Prozent der Stimmen und landete vor den Freiheitlichen (22,44 Prozent) sowie ÖVP, Grünen und Neos auf Platz eins. Die Ergebnisse der Bezirksvertretungswahl, bei der die von der ÖVP auf die Liste der Freiheitlichen gewechselte Ursula Stenzel um die Wiederwahl als Bezirksvorsteherin kämpft, liegen noch nicht vor.

18.40 Uhr: Das sagen die Spitzenkandidaten

Mittlerweile sind sowohl Michael Häupl (SPÖ), als auch Spitzenkandidat HC-Strache (FPÖ) im Wiener Rathaus eingetroffen. Beide zeigen sich ob des Ergebnisses erfreut – die SPÖ trotz massiver Verluste.

„Mit mehr als 30 Prozent habe ich mein Wahlziel erreicht. Wir haben das beste Ergebnis der Geschichte geschafft. Man wird unseren Erfolg nicht kleinreden können. Wir hätten uns ein Kopf-an-Kopf-Rennen erwünscht. Das ist ein respektabler Abstand“, äußert sich HC-Strache gegenüber dem ORF.

„Freue mich nicht über ein Minus, aber Respekt und Demut vor dem Ergebnis“, sagt Häupl mit dem Nachsatz, dass die Flüchtlingsthematik wohl nicht sein Wunschthema gewesen sei.

Obwohl die grüne Spitzenkandidatin Maria Vassilakou ihren Rücktritt angekündigt hat, sollte ihre Partei verlieren, will sie momentan nichts davon wissen und erhofft sich eine Wiederholung der rot-grünen Koalition.

Polarisiert hat dies Wien-Wahl 2015 aber auf jeden Fall, die Wahlbeteiligung liegt mit 72 Prozent jedenfalls deutlich über dem Wert aus dem Jahr 2010.

18.20 Uhr: So hat Wien gewählt

Nach und nach werden die Umfragen auch von den eintreffenden Wahlergebnissen der einzelnen Sprengel bestätigt. Für die FPÖ zeichnet sich mit dem historisch besten Wahlergebnis seit der Parteigründung in Wien eine klare Bestätigung ab.

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