Mann in Essen tot geprügelt: Wo bleiben die Lichterketten, die Proteste der Islam-Verbände, die Sondersendungen mit Jauch und Kerner?

In der Ruhrgebietsstadt Essen wurde ein 43-jähriger Mann von zwei jugendlichen türkischen Intensivstraftätern überfallen und so schwer verletzt, dass er am gestrigen 12. Oktober im Krankenhaus verstarb. Er sei ein Zufallsopfer gewesen, tot geprügelt aus Habgier, so die Polizei und WAZ als einziges Medium, das überhaupt darüber berichtete. Todesursache: Knochenbrüche im Gesicht und Schädelbasisbruch.

Wo sind die Schlagzeilen in den Medien?
Wo die Empörung der Islam-Verbände in Deutschland?
Wo sind die Lichterketten?
Die Sondersendungen von Jauch und Kerner?
Wo Herr Gauck, der mit betroffener Miene von der deutschen Schande berichtet?
Nur ein Christ, nicht wahr?
Ein bedauerlicher Einzelfall, sozusagen ein Kollateralschaden, gelle?

Quelle: WAZ – Tödlicher Raub in Essen: 16-Jähriger schlug wohl aus Habgier zu

Zwei Jugendliche sollen in Essen-Altendorf einen Mann so massiv angegriffen haben, dass er am Montag starb. Staatsanwaltschaft: Habgier war das Motiv.

Nach dem brutalen Angriff in Essen-Altendorf ist das 43 Jahre alte Opfer am Montagmittag im Uniklinikum an seinen schweren Verletzungen gestorben. Das teilte die Polizei mit. Die Beamten haben inzwischen zwei Jugendliche, 15 und 16 Jahre alt, nach eigenen Angaben als Täter überführt. Die beiden sollen nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft aus Habgier gehandelt haben. Gegen den 16-jährigen Hauptverdächtigen, der den Behörden einschlägig bekannt war, wird daher nun wegen Mordes ermittelt.

Nach Polizeiangaben ist er in Deutschland geboren und hat die türkische Staatsangehörigkeit. Er stand bereits wegen gefährlicher Körperverletzung unter Bewährung, wie die Staatsanwaltschaft jetzt mitteilte. Wird der 16-Jährige angeklagt, könnte er zu bis zu zehn Jahren Jugendstrafe verurteilt werden.

15-Jähriger ist wieder bei seinen Eltern

Bei dem 15-Jährigen gibt es derzeit keine Hinweise darauf, dass er in der Nacht zu Mittwoch auf der Altendorfer Straße ebenfalls zugeschlagen hat, daher werde gegen ihn wegen schweren Raubes ermittelt, sagte Staatsanwältin Elke Hinterberg. Er durfte nach seiner Festnahme zurück zu seinen Eltern, da Jugendliche unter 16 Jahren laut Jugendgerichtsgesetz nur in eng begrenzten Ausnahmefällen wegen Fluchtgefahr in Untersuchungshaft genommen werden dürfen, erklärte sie.

Die Brutalität und das Alter der Täter sorgen für Entsetzen. Über allem steht die Frage, ob die schreckliche Tat hätte verhindert werden können. Immerhin war der 16-Jährige bereits zuvor beim Jugendamt und der Polizei bekannt. Er wurde als Intensivtäter von den Kommissaren der Ermittlungsgruppe Jugend betreut. Allein in diesem Jahr habe er zweimal vor Gericht gestanden. Im Januar und Mai sei er wegen gefährlicher Körperverletzung und Diebstahls verurteilt worden, seine Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

43-Jähriger war ein Zufallsopfer

Bei dem 43-Jährigen handelt es sich laut Polizei um ein Zufallsopfer, das den Jugendlichen in der Nacht zu Mittwoch in die Arme lief. Erst wollten sie Zigaretten, dann habe der 16-Jährige zugeschlagen. Der Mann wehrte sich nicht und lag bereits bewusstlos am Boden, als die Täter ihn ausraubten und flüchteten. Nachdem die Polizei Fotos des Opfers veröffentlichte, führten Zeugenhinweise zu den Jugendlichen.

Nach der Obduktion des Opfers am Montag lautet die Todesursache: Knochenbrüche im Gesicht und ein Schädelbasisbruch.

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