Diese Kultur flutet unser Land: Farkhunda, die bestialisch sterben musste…

Den folgenden Bericht sollten zart besaitete Gemüter nicht lesen. Er handelt vom zwei Stunden langen, brutalen Lynchmord an der 27-jährigen Farkhunda, die auf bestialische Weise sterben musste, weil ein um seine Pfründe fürchtender Mann sie der Koranverbrennung beschuldige. Das blutüberströmte Gesicht der sterbenden Farkhunda steht nun 14 Jahre nach der Vertreibung der radikalislamischen Taliban ebenso als Symbol für das heutige Afghanistan, wie im Jahr 1999 der gewaltsame Tod der in eine weiße Burka gehüllten Afghanin Zarmina zum Sinnbild des Talibanterrors wurde. Heimliche Filmaufnahmen aus dem Fußballstadion von Kabul zeigten damals, wie die Frau vor tausenden Zuschauern mit einem Kopfschuss hingerichtet wurde, nachdem sie stundenlang bestialisch gequält worden war.

Damit wir uns richtig verstehen!
Diese Kultur, die hier in diesem Bericht vorgestellt wird,
flutet derzeit millionenfach Deutschland und andere europäische Staaten.

Bilder und Worte, die Gutmenschen, Medienvertreter und Politiker gern übersehen und verschweigen, weil sie wohl aus einem nicht begreifbaren Grund vorhaben, die christliche Kultur des Abendlandes zu zerstören. Bilder und Worte wie diese passen dann nicht dazu. Ich kann ruhigen Gewissens sagen, mir ist es in meinem Leben noch nie derart schwer gefallen einen Bericht über Vorgänge wie diese zu verfassen. Aber er muss sein, weil nur so aufgezeigt werden kann, was Deutschland und andere europäische Staaten erwartet, wenn der Flutung nicht endlich Einhalt geboten wird. Wenn nicht endlich und sofort darauf geachtet wird, lediglich wirklich bei Leib und Leben bedrohten Menschen Hilfe, Schutz und Perspektiven zu geben.

Die Frankfurter Rundschau titelte am 26.03.2015: Frauen in Afghanistan ohne Rechte

Farkhunda besuchte regelmäßig eine Koranschule. Die 27-Jährige kleidete sich gemäß traditionellen Gepflogenheiten von Kopf bis Fuß in schwarze Überhänge, die nur die Augen frei ließen. Die junge Frau aus Kabul war so fromm, dass sie offenbar den Mullah einer der bedeutendsten Moscheen im Zentrum von Kabul nervte. Als Farkhunda ihm vorhielt, mit dem Verkauf von Amuletten den Aberglauben armer und nahezu mittelloser Frauen auszunutzen, sah der Geistliche aus Furcht um seine lukrativen Nebeneinkünfte rot. „Sie hat den Koran verbrannt“, ließ er einen seiner Handlanger brüllen.

Es folgte ein zwei Stunden langer, brutaler Lynchmord. Das blutüberströmte Gesicht der sterbenden Farkhunda steht nun 14 Jahre nach der Vertreibung der radikalislamischen Taliban ebenso als Symbol für das heutige Afghanistan, wie im Jahr 1999 der gewaltsame Tod der in eine weiße Burka gehüllten Afghanin Zarmina zum Sinnbild des Talibanterrors wurde. Heimliche Filmaufnahmen aus dem Fußballstadion von Kabul zeigten damals, wie die Frau vor tausenden Zuschauern mit einem Kopfschuss hingerichtet wurde.

Ein paar Polizisten versuchten zunächst, Farkhunda zu retten und auf ein Dach zu ziehen. Aber der wildgewordene Lynchmob riss die Frau wieder an sich und schleifte sie hinter einem Auto her. Junge Männer mit Smartphones in den Händen traten auf den Körper ein. Der wurde schließlich leblos auf einen Abfallhaufen am Kabul-Fluss geworfen und verbrannt. Ausgerechnet eine fromme und konservative junge Muslimin fiel einem fanatischen Mob zum Opfer, der von einem konservativen und um seinen Nebenverdienst fürchtenden Mullah angestachelt worden war.

„Der Mord zeigt, dass Afghanistan immer noch einer der gefährlichsten Plätze der Welt für Frauen ist“, sagt Fawzia Koofi, eine Parlamentarierin und Frauenrechtsaktivistin. „Es gibt kein Gesetz, nicht nur für Frauen. Niemand in diesem Land kann sich sicher fühlen.“ Entgegen der gängigen Praxis, bei der in Afghanistan Verbrechen an Frauen unter den Teppich gekehrt werden, scheint die Regierung zumindest vorläufig um Aufklärung bemüht. Kabuls Polizeisprecher musste gehen, weil er das Verhalten seiner Kollegen rechtfertigte. Ein Dutzend Polizisten wurden vom Dienst suspendiert, 28 Personen festgenommen. Präsident Ashraf Ghani sah sich bei seinem ersten Besuch in den USA zu deutlichen Worten genötigt. „Afghanistan kann nur mit Hilfe der Frauen vorankommen“, erklärte er.

Der Spiegel titelte ähnlich zu den Vorfällen:
Kabul: Hunderte Afghanen bei Beerdigung von gelynchter Frau

Es war eine Trauerfeier, wie sie Afghanistan bislang wohl noch nicht erlebt hat. Hunderte Menschen haben Abschied von der jungen Frau Farkhunda genommen, die in der vergangenen Woche im Zentrum Kabuls von einem Mob gelyncht worden war.

Entgegen aller Traditionen wurde ihr Sarg am Sonntag von Frauen zu Grabe getragen. „Wir wollen Gerechtigkeit für Farkhunda, wir wollen Gerechtigkeit für die afghanischen Frauen“, riefen die Trauernden. „Das war ein Verbrechen gegen ihre Familie, ein Verbrechen gegen eine Schwester und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, sagte der Menschenrechtsaktivist Bari Salam bei der Beerdigung.

Hunderte Männer hatten die 27-Jährige am Donnerstag vor der Schah-Do-Schamschira-Moschee in Kabul zu Tode geprügelt, ihre Leiche angezündet und dann in den Kabul-Fluss geworfen. Polizisten sahen die Tat, schritten aber nicht ein. Im Internet kursieren Dutzende Videos von Augenzeugen, die den Vorfall zeigen. Einige Männer brüsteten sich später bei Facebook mit der Tat. Bislang sind 21 Verdächtige festgenommen worden, darunter auch acht Polizisten.

Die Menge hatte der Frau vorgeworfen, sie habe einen Koran verbrannt. Die Ermittler haben dafür aber keine Hinweise gefunden. „Ich bin alle Unterlagen und Indizien durchgegangen. Farkhunda war völlig unschuldig“, sagte Chefermittler Mohammad Zahir.

Stattdessen soll sich die Frau vor der Moschee mit Männern gestritten haben, die den Gläubigen Amulette verkauften. Weil Farkhunda andere Frauen davon abhalten wollte, die Amulette zu kaufen, hätten die Männer dann behauptet, sie habe einen Koran in Brand gesetzt.

Nach Angaben der afghanischen Polizei und der Vereinten Nationen soll die Frau die vergangenen vier Jahre in psychiatrischer Behandlung gewesen sein. Ihr Bruder weist das zurück. „Mein Vater hat das nur behauptet um die Leute zu beruhigen“, sagte Farkhundas Bruder Najibullah. Die Familie der Toten steht seit dem Mord unter Polizeischutz.

Ruhe in Frieden Farkhunda! Dein Tod ist ein nicht wieder gut zumachender Verlust.

Ab hier bitte jetzt vorsichtig sein, das folgende Video ist nichts für zarte Gemüter:

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