Selbstschutz: Kleiner Waffenschein

Hier werden jetzt allgemeine Informationen zur Beantragung des kleinen Waffenscheins zur Verfügung gestellt, der den Besitz und die Verwendung von Schreckschuss- und Gaspistolen unter Verwendung des  Waffengesetz (WaffG) erlaubt. Ich bitte hier eindringlich, die Bestimmungen strikt einzuhalten.

So weit möglich, sind allgemeine Informationen sowie Direktlinks zu den einzelnen Landesportalen verfügbar, wo weitere Informationen, das Antragsformular und weitere Daten abrufbar sind. In einigen Bundesländern müssen dann im speziellen Fall zu den Kreisen und Städten abgerufen werden.

Wir haben hier in Deutschland zunehmend die Situation, dass kaum noch eine Frau angstfrei die Wohnung oder das Haus verlässt, sich Sorgen um ihre Kinder macht oder aus Sorge vor Überfällen, sexuellen Belästigungen, körperlicher Gewalt und ähnlichen Ereignissen. Hauptgrund ist die fortlaufende Flutung mit Kulturen, die politisch gern als Flüchtlinge bezeichnet werden, die froh und dankbar sind für Hilfe, Schutz und Unterstützung. Wir alle erleben die Situation anders und müssen uns nahezu täglich mit jenen Kulturen beschäftigen, die in keiner Weise mit der christlichen Kultur der freien Welt vereinbar sind.

Diejenigen, die hier täglich für Angst und Terror sorgen, haben auch bereits in ihren Heimatländern für Kriege und die Zerstörung zivilisierten Lebens gesorgt. Allerdings, und auch das muss klar und deutlich gesagt werden, sorgt der Werteverfall in der eigenen Bevölkerung zusätzlich für diese Probleme. Etwas mehr Rücksicht, Achtung und Respekt, etwas mehr Hilfsbereitschaft, und man könnte sich Informationen wie diese sparen. Die Welt ist allerdings so wie sie ist und so möchte ich mit dazu beitragen, dass Frauen und Männer wieder etwas sicherer ihrem täglichen Leben nachgehen können und sich nicht ständig neu Sorgen um ihre Kinder machen müssen.

Es gibt sicherlich eine Menge sogenannter frei verfügbarer „Hilfsmittel zur Verteidigung“, diesen Weg gehe ich allerdings nicht. Es gibt legale Möglichkeiten und die bewerbe ich entsprechend.

Die Informationen hier wurden von einigen meiner Freunde und meiner Wenigkeit mit bestem Wissen und Gewissen erarbeitet und zusammengestellt.

Nun zum kleinen Waffenschein
Vorab; unten sind Links für die einzelnen Bundesländer aufgeführt, die direkt zur Beantragung führen.  Interessant übrigens; mitunter, beispielsweise in Niedersachsen, ist es nicht wirklich einfach, allgemein gültige Informationen für das Bundesland zu bekommen. Im Zweifelsfall lohnt also ein Besuch der örtlichen Polizeiwache, wo Detailinformationen erfragt werden können. Vorab habe ich in dem Fall dann die Informationen derjenigen Städte und Landkreise dokumentiert, die den größten Informationsgehalt haben.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kleiner_Waffenschein

Der kleine Waffenschein ist ein Waffenschein, der in Deutschland zum Führen von sogenannten Schreckschusswaffen mit dem Siegel der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) berechtigt.

Hintergrund
Der so genannte Kleine Waffenschein wurde mit dem neuen Waffengesetz (WaffG) vom 11. Oktober 2002 eingeführt, das am 1. April 2003 in Kraft trat. Der Kleine Waffenschein ist in Deutschland ein Waffenschein gemäß § 10 Abs. 4 Satz 4 WaffG, der den Inhaber zum Führen (Ausübung der tatsächlichen Gewalt über eine erlaubnisfreie Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder umfriedeten Besitztums) von Signal-, Reizstoff- und Schreckschusswaffen berechtigt. Diese müssen mit dem PTB-Prüfzeichen versehen sein. Zum bloßen Erwerb einer Waffe mit PTB-Zeichen F genügt in Deutschland die Volljährigkeit – ihr Erwerb ist erlaubnisfrei; auch der Besitz ist erlaubnisfrei.

Voraussetzungen und Ausstellung
Die Voraussetzungen für den kleinen Waffenschein sind identisch mit denen des vollwertigen Waffenscheins, allerdings muss der Antragsteller kein Bedürfnis und keine Haftpflichtversicherung nachweisen. Der Antragsteller muss zuverlässig und persönlich geeignet sein. Bei der Prüfung der Zuverlässigkeit und persönlichen Eignung werden folgende Kriterien an den Antragsteller gestellt:

– keine Vorstrafen außer höchstens einer Freiheitsstrafe, Jugendstrafe oder Geldstrafe von weniger als 60 Tagessätzen
– fachgerechte Aufbewahrung der Waffen
– Mindestalter 18
– keine Drogen- und Alkoholabhängigkeit
– körperliche und geistige Eignung

Ein Sachkundenachweis ist, anders als bei einer Waffenbesitzkarte oder einem Waffenschein, nicht erforderlich. Jeder, der diese Voraussetzungen erfüllt, kann einen kleinen Waffenschein beantragen. Die Bearbeitung dauert, je nach Behörde und Bundesland, meist drei bis acht Wochen. Der kleine Waffenschein wird je nach Bundesland und Stadt von der Polizei, dem Ordnungsamt, dem Landratsamt, dem Kreisverwaltungsreferat oder der Gemeinde ausgestellt. Er wird meist auf demselben Vordruck hergestellt wie der vollwertige Waffenschein, jedoch per Hand oder mit der Schreibmaschine entsprechend geändert.

Kosten
Über die Kosten des kleinen Waffenscheins bestehen derzeit keine bundesrechtlichen Regelungen. Nach Art. 19 Nr. 3 c des Gesetzes zur Neuregelung des Waffenrechts (WaffRNeuRegG) vom 11. Oktober 2002 (BGBl. I S. 3970) gilt die Kostenverordnung zum Waffengesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. April 1990 (WaffKostV) einstweilen weiter, obwohl sie noch DM-Beträge verwendet und einen kleinen Waffenschein, den es zu dieser Zeit noch nicht gab, nicht aufführt. Eine neue Kostenverordnung ist bisher nicht erlassen worden. Die Rechtspraxis über die zu erhebenden Verwaltungskosten ist daher sehr uneinheitlich.

Nach der geänderten nordrhein-westfälischen Allgemeinen Verwaltungsgebührenordnung vom 3. Juli 2001 wird in Nordrhein-Westfalen eine Gebühr von 55 Euro für den kleinen Waffenschein erhoben. In Bayern beträgt die Gebühr zwischen 30 und 150 Euro. In Kiel, im Wetteraukreis (Hessen), im Saarland, in Niedersachsen, im Rhein-Lahn-Kreis, im Landkreis Schmalkalden-Meiningen (Thüringen) und in Wiesbaden werden 50 Euro erhoben. In Sachsen werden 75 Euro (Stand November 2014), in Stuttgart ebenfalls 75 Euro erhoben.

Gem. § 4 Abs. 3 WaffG hat die zuständige Behörde Inhaber einer waffenrechtlichen Erlaubnis in regelmäßigen Abständen, spätestens jedoch nach Ablauf von drei Jahren erneut auf die Zuverlässigkeit und persönliche Eignung zu prüfen. Die Kosten variieren von Bundesland zu Bundesland (15 bis 60 €).

Zusätzliche Informationen
Beim Führen und Transport von PTB-Waffen gelten dieselben Regeln wie bei scharfen Schusswaffen: Führen in Wohnungen oder befriedeten Besitztümern sowie der entladene und verschlossene Transport in der Öffentlichkeit sind erlaubt. Zum Führen der Waffen (geladen und zugriffsbereit) außerhalb befriedeter Besitztümer wird jedoch der kleine Waffenschein benötigt. Wie ihre mit scharfer Munition geladenen Pendants dürfen auch erlaubnisfreie Waffen nicht bei öffentlichen Veranstaltungen oder Versammlungen (z. B. Jahrmärkten, Demonstrationen, etc.) geführt werden.

PTB-Waffen gehören waffenrechtlich zu den Schreckschuss-, Reizstoff- oder Signalwaffen und fallen damit unter das Waffengesetz. Sie zählen jedoch nicht zu den Schusswaffen, sondern zu den gleichgestellten Gegenständen, da kein Geschoss durch den Lauf getrieben wird, sondern nur heiße Gase.

Das Schießen mit PTB-Waffen innerhalb eines befriedeten Besitztums und mit Genehmigung des Inhabers des Hausrechtes ist ohne kleinen Waffenschein erlaubt, solange niemand durch den Lärm gestört wird. Schießen in der Öffentlichkeit bedarf einer behördlichen Schießerlaubnis oder eines Entschuldigungs- oder Rechtfertigungsgrunds, wie etwa Notwehr oder Notstand.

Anträge im entsprechenden Bundesland nach § 10 Abs. 4 WaffG stellen:

Schleswig-Holstein
Informationen und Antragsformulare

Mecklenburg-Vorpommern
Informationen und Antragsformulare

Hamburg
Informationen und Antragsformulare

Bremen
Informationen und Antragsformulare

Niedersachsen
Informationen und Antragsformulare

Brandenburg
Informationen und Antragsformulare

Berlin
Informationen und Antragsformulare

Sachsen-Anhalt
Informationen und Antragsformulare

Nordrhein-Westfalen
Informationen und Antragsformulare

Sachsen
Informationen und Antragsformulare

Thüringen
Informationen und Antragsformulare

Hessen
Informationen und Antragsformulare

Rheinland-Pfalz
Informationen und Antragsformulare

Saarland
Informationen und Antragsformulare

Bayern
Informationen und Antragsformulare

Baden-Würtemberg
Informationen und Antragsformulare

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