Warum lügt ihr Medienvertreter so schmutzig?

„Unsere Schulen sind außer Kontrolle“ titelt die Bildzeitung am heutigen 26. März 2018. Schulen seien der Austragungsort sozial-religiöser Konflikte, ist in dem reißerisch aufgemachten Bericht zu lesen. Enthauptungsvideos seien auf den Handys der Schüler zu finden, antisemitische Morddrohungen würden gegen jüdische Schülerinnen ausgestoßen, so der Bericht. Er endet mit der Frage „Was ist nur los an unseren Grundschulen?“. So als sei das ein neues Problem. Eines, das so plötzlich kommt wie der Schnee jedes Jahr. Alle sind unvorbereitet und sind entsetzt, können sich das gar nicht vorstellen.

Unverschämt, dreist und schmutzig gelogen ist das!

Bereits 2006 wurde über massive Gewalt an deutschen Schulen berichtet. Unter anderem verursacht durch die ultrarechte türkische Organisation Graue Wölfe, glühende Hitler-Verehrer! Es gibt seitdem Brandbriefe von Elterngemeinschaften, Lehrerorganisationen und vereinzelt auch von Politikern, die an die Landesregierung NRW gerichtet waren. Sie wurden ignoriert wie immer.

Migrantengewalt an deutschen Schulen aktuell

Wer den reißerisch aufgemachten Bericht der Bild vom 25.03.2018 liest, könnte glatt den Eindruck bekommen, die Probleme in deutschen Schulen seien neu und würden tagesaktuell mit Entsetzen aufgenommen:

  • LEHRERVERBAND WARNT
    Unsere Schulen sind außer Kontrolle
    Lehrer-Chef Heinz-Peter Meidinger: Schule Austragungsort sozial-religiöser Konflikte
    Enthauptungsvideos auf Kinder-Handys, antisemitische Mord-Drohungen gegen Schülerinnen – was ist da nur los an unseren Grundschulen? Im BILD-Interview warnt Heinz-Peter Meidinger (63), Präsident des Deutschen Lehrerverbandes (DL), vor „amerikanischen Zuständen an deutschen Schulen“. Besonders an Einrichtungen mit einem extrem hohen Migranten-Anteil von mehr als 70 Prozent nehme die Bewaffnung mit Messern und CS-Gas zu. Vorfälle wie Verbal-Attacken und Übergriffe auf Lehrer oder Mitschüler seien dort inzwischen keine Seltenheit mehr.

Offenbar wittern die Bild-Redakteure profitable Schlagzeilen nach den jüngsten Angriffen auf eine jüdische Schülerin in Berlin. Dort heißt es in einer Meldung vom 25.03.2018:

  • Der Hass auf jüdische Schüler in Berlin
    An der Paul-Simmel-Grundschule in Tempelhof soll es wiederholt zu antisemitischen Vorfällen gekommen sein. Dabei geht es um Todesdrohungen unter Kindern. Auch an anderen Berliner Schulen gab es vergangenes Jahr ähnliche Vorkommnisse.

Das Problem existiert seit mindestens 12 Jahren

Weit gefehlt, denn das Problem mit muslimischer Gewalt ist seit mindestens 2006 bekannt. Da wurden erste Berichte bekannt über gravierende Vorfälle an Kölner Schulen. Einzelne Lehrer und Lehrerverbände schrieben Brandbriefe an die NRW Landesregierung, die allerdings wie gewohnt ignoriert wurden:

Auch der Verfassungsschutz im Bundesland Baden-Würtemberg warnte in einer Studie von September 2015 bereits vor einer Ablegerorganisation der Grauen Wölfe im Bericht vor den Gefahren:

2008: Integrierte Migranten wandern aus

Bereits 2008 war die Situation beispielsweise im Berliner Brunnenviertel derart massiv, dass selbst gut integrierte Familien anderer Herkunftswurzeln befürchteten, ihre Kinder erhalten an den örtlichen Schulen nicht mehr die für einen erfolgreichen Start ins eigene Leben erforderliche Bildung. Eine entsprechende Initiative machte die örtliche Politik auch folgerichtig auf die Probleme aufmerksam:

  • 25.08.2008: Die Migranten wandern aus
    Im Berliner Brunnenviertel ist der Ausländeranteil so hoch, dass selbst einige türkische Familien ihre Kinder dort nicht mehr zur Schule schicken. Eine Initiative will nun das Quartier vor dem Niedergang bewahren.

Schon längere Zeit war nicht nur an Berliner Schulen die Lehrkraft oft die einzige Person, die der deutschen Sprache mächtig war. Es gab auch kein Interesse muslimischer Schüler und deren Eltern, die Sprache des Gastlandes zu erlernen. Zudem gab es seitens der männlichen Schüler immer wieder Respektlosigkeiten und Übergriffe auf weibliche Lehrkräfte. Immer wieder gab es auch zu dieser Zeit bereits verbale Attacken in Richtung jüdischer Schüler.

2007: Brandbrief von Lehrerverbänden

2007 schrieben Lehrer der Saarbrücker Gemeinschaftsschule einen Brandbrief an den Berliner Senat, der über die unhaltbaren Zustände informierte:

  • Lehrer beklagen in Brandbrief Gewalt und Respektlosigkeit
    Gut zehn Jahre nach dem Brandbrief der Berliner Rütli-Schule gibt es einen ähnlichen Hilferuf einer Schule – und wieder eine Debatte: Das Kollegium einer Saarbrücker Gemeinschaftsschule hat in der Post an die schwarz-rote Landesregierung Alarm geschlagen wegen Zuständen an der Schule mit einem Anteil von 86 Prozent Schülern nichtdeutscher Herkunft. Die Saarbrücker Zeitung schrieb dazu: Es geht um Aggressionen und Gewaltbereitschaft an der Gemeinschaftsschule Bruchwiese, aber auch um Respektlosigkeit mit einer großen Portion Sexismus und Frauenverachtung: Lehrerinnen und Lehrer würden als „Cracknutte“ oder „Hurensohn“ bezeichnet, Vorhaltungen gekontert mit Sprüchen wie „Ich rede mit Ihnen, wie ich mit Frauen rede.“ Viele Lehrer hätten Angst, manche Schüler zu unterrichten. In dem Brief ist auch von mehreren Zwischenfällen an der Schule mit Messer und einem mit Pfefferspray die Rede.

In der Folge wurde sogar ein Vordruck für eine Überlastungsanzeige zur Verfügung gestellt, auf die Lehrerkollegen zugreifen konnten:

Das Kollegium einer Saarbrücker Gemeinschaftsschule berichtete über ebenso gewalttätige Übergriffe auf Lehrer. In der Folge erhielten Lehrkräfte Polizeischutz und es wurden Sozialarbeiter zur Seite gestellt, die der arabischen und insbesondere türkischen Sprache mächtig waren:

Wohl bemerkt; es handelt sich hierbei um Ereignisse und Berichte aus dem Jahr 2006. Schon damals beeilte sich unter anderem der Berliner Senat mit der Aussage, die Probleme seien nun in den Griff genommen worden. Weit gefehlt, wenn man den aktuellen Artikel über unhaltbare Zustände an deutschen Schulen betrachtet.

Dieser hier wurde auch bereits 2006 veröffentlicht:

  • Die Situation an deutschen Schulen
    Es sind Protokolle, die unfassbar sind. Sie berichten von der Ohnmacht der Lehrer und dem Wahnsinn, der heute Unterricht heißt. 36 Jahre war Lehrerin Brigitte Pick (60) an der Rütli-Hauptschule in Berlin, davon 22 Jahre als Rektorin. Sie wurde bundesweit bekannt, als ihre Kollegen vor einem Jahr die behördliche Schließung der eigenen Schule forderten.80 Prozent Ausländer, Gewalt und Rohheit hatten jeden Unterricht unmöglich gemacht.Wie der Alltag der Lehrer aussah, davon berichtet der letzte Teil dieser BILD-Serie. Die Lehrkräfte kamen selbst zu Wort:Bei einer Hospitation saß ich unauffällig und nach einer Zeit auch unbemerkt in der hintersten Reihe des Klassenraums einer 9. Klasse. Der Unterricht ging seinen üblichen Gang. Es war heiß. Dem Matheunterricht folgte niemand.Die Schüler aßen, riefen sich Witze zu, bewegten sich ausnahmsweise sparsam, weil die Luft im Zimmer heiß und drückend war. Der Kollege schrieb Formeln und Rechenbeispiele an die Tafel. Manchmal stellte er, ohne sich umzudrehen, eine Frage, die niemand beantwortete, weil sie niemand verstanden hatte. Der Kollege gab dann selbst die Antwort, die wiederum nicht wahrgenommen wurde. In der dritten Reihe sah er einen Schüler Zeitung lesen.

    Das war angesichts des allgemeinen Desinteresses nun nichts besonders Ungewöhnliches, aber irgendwo wollte er mit seiner Intervention beginnen.„Hör auf zu lesen, pack die Zeitung weg, sofort!“ Der Schüler schien nichts zu hören.

    Nun begann der Kollege an dem Zeitungsblatt zu zerren. Der Schüler sah auf, die Zeitung riss. Nun stand er betont langsam auf – so eindrucksvoll wie in Filmen mit John Wayne. Als der Schüler sich schließlich vollends hochgeschraubt hatte, überragte er den Kollegen um einiges. „Wenn de nich jleich meine BeSett loslässt, dann hau’k dir’n Satz Ohrn wech!“ Erschrocken ließ der Pädagoge die Zeitung los. „Gut, gut“, sagte er, „aber tu sie sofort unter den Tisch!“Langsam ließ sich der Schüler auf seinen Sitz zurückgleiten, um seine Zeitungslektüre ungerührt wieder aufzunehmen. Der Kollege fuhr sich durch die Haare und begab sich, Munterkeit vortäuschend, wieder an seine Ausgangsposition.

    In der Besprechung fragte ich ihn, was er unternehmen wolle. „Ich werde ihm einen Tadel verpassen.“

Politikerversagen und Träume des selbst ernannten Sultans

Wie sich angesichts der zuspitzenden Situation ein Politiker noch wagen und fordern kann, den Islam als Religion endlich offiziell anzuerkennen, beweist einmal mehr der als Integrationsminister unter der NRW Regierung Rüttgers bereits für seine Deutschlandfeindlichkeit bekannt gewordene und aktuell als Ministerpräsident des größten Bundeslandes tätige Armin Laschet. Er redet tatsächlich davon, dass in einer säkular werdenden Gesellschaft der Islam anerkannt werden müsse. Dass Deutschland schon immer ein säkularer Staat ist, in dem Religion und Staat strikt getrennt wird, ignoriert der selbst ernannte Experte natürlich. Vielleicht auch aus purem Kalkül:

Hinter vielen Ereignissen wie dem Aufbau nationaltürkischer Strukturen, Aufbau von politischen Störfeldern in der deutschen Politik, Durchsetzung islamkonformer Politik und Lebensumstände in Deutschland steckt erneut wieder der selbst ernannte Sultan der erträumten Mittelmeerunion, Recep Erdogan. Erst kürzlich wurde wieder bekannt wie eng Erdogan mit dem vom Verfassungsschutz in die Zange genommenen Club Osmanen-Germanen zusammenarbeitet:

Recep Erdogans Ziele sind klar; er baut stetig den Einfluss in europäische und insbesondere deutsche Politik aus. Mit einer Rücksichtslosigkeit, die mit anständigen Worten kaum noch zu beschreiben ist:

Dieser Bericht ist frei verfügbar und kann für eigene Argumentationszwecke benutzt werden, Freigabe ist hiermit erteilt.

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