Freibäder in Deutschland: Die Jagdsaison ist eröffnet…

Es gab eine schöne Zeit in diesem Land, da gingen Kinder und Jugendliche morgens ins Schwimmbad und kamen abends glücklich zurück. Heute geht ins Schwimmbad derjenige, der seinen Stresspegel freiwillig in ungeahnte Höhen schrauben möchte. Aktueller Höhepunkt: Ein Familienvater sieht sich von 400 zornigen „Besseraußerlandmenschen“ umringt, die ihr Jagdgebiet nicht freiwillig aufgeben wollen und sich nicht einmal von Hundertschaften Polizei daran hindern lassen. Was Medienlügner, „Politiker“, Gutmenschen und links-grün verirrte Spinner als bedauerliche Einzelfälle schön reden, wird zunehmend zum Flächenbrand.

Im Grunde reicht es, allein die Ereignisse der letzten Tage zu dokumentieren, um die reale Situation zu dokumentieren:

  • Messerangriff in Freibad in Gelsenkirchen
    Gelsenkirchen In Freibad des Sportparadieses in Gelsenkirchen ist am Mittwochabend ein Mann mit einem Messer niedergestochen worden. Tatverdächtig ist ein 21-Jähriger. Eine Mordkommission ermittelt. Der Tat gehe nach ersten Ermittlungen ein längerer Streit zwischen zwei Konfliktparteien mit türkischem Migrationshintergrund voraus, berichten die Ermittler. Der 23-Jährige musste im Krankenhaus notoperiert werden. Der tatverdächtige Mann verließ den Tatort, bevor die Polizei eintraf und konnte bislang nicht gefunden werden.
  • Freibad-Eklat: Hunderte Badegäste umzingeln Familie:
    Bademeister spricht von erschreckenden Zuständen. In Essen griff eine Gruppe junger Männer am Montag zwei Bademeister und ein junges Mädchen an. Oberbürgermeister Thomas Kufen schaltete sich ein, die Stadt verdoppelte die Sicherheitsleute im Freibad. In einem Freibad in Mannheim versprühte ein Mann am Samstag Pfefferspray, fünf Menschen wurden verletzt. Und auch in München gab es am Wochenende einen Freibad-Zoff. Eine Gruppe randalierender Jugendlicher vermieste der 73-Jährigen den Besuch im Dantebad. Am Walchensee in Oberbayern hat eine Österreicherin eine junge Frau attackiert. Der Grund ist absurd, wie merkur.de* berichtet.
  • Eskalation im Rheinbad in Düsseldorf:
    Jugendliche umzingeln Familienvater – Video zeigt chaotische Szenen.
    Düsseldorf. Ein völlig überfülltes Rheinbad in Düsseldorf: Hunderte Menschen stehen am Sprungturm. Rings um das Becken überall Menschen. Jugendliche werfen Stühle und Pilonen ins Wasser, grölen, jubeln.Zwei Dutzenden Polizisten versuchen die jungen Badegäste wegzudrängen. Hunde sind im Einsatz, damit die Situation befriedet werden kann.Nach Auschreitungen mit mehreren Hundert Beteiligten am Samstag, hatte das Rheinbad in Düsseldorf auch am Sonntag vorzeitig schließen müssen. Erneut war es dort zu Auseinandersetzungen und teils kleineren Schlägereien gekommen.
  • Randale im Stuttgarter Inselbad
    Sicherheitsdienste sollen Freibäder schützen
    Nach Tumulten im Untertürkheimer Inselbad ziehen die Stuttgarter Bäderbetriebe Konsequenzen. Es sollen Security-Leute engagiert werden. Auch im Blick auf die stetig steigenden Besucherzahlen soll sich etwas tun.Die Stuttgarter Freibäder sollen sicherer werden. Deswegen werde man künftig wieder Sicherheitspersonal zusätzlich zum Bäderpersonal auf den Liegewiesen patrouillieren lassen, sagt Jens Böhm, der Sprecher der Stuttgarter Bäderbetriebe. „Die Situation hat sich verändert, es wird immer aggressiver“, beschreibt er die Zustände. Am Samstag war es so weit, dass das Personal des Untertürkheimer Inselbades die Polizei rufen musste. Drei Jugendliche wurden aggressiv, als sie rausgeworfen werden sollten. Sie hatten verbotenerweise auf der Liegewiese Fußball gespielt. Als der Konflikt sich hochschaukelte, solidarisierten sich andere Badegäste mit den jungen Männern im Alter von 15, 16 und 17 Jahren.
  • Mehr Security in Essener Freibad
    Nach dem Angriff auf zwei Bademeister im Essener Freibad Oststadt hat die Stadt am Mittwoch (26.06.2019) den Sicherheitsdienst von bisher drei auf sechs Personen aufgestockt.In dem Essener Freibad soll am Montagabend eine Gruppe junger Männer zwei Bademeister und ein junges Mädchen attackiert haben. Die Zwölfjährige und einer der Bademeister wurden verletzt. Von den Männern fehlt bislang jede Spur.
  • Security-Personal in Dortmunder Freibädern
    Die Dortmunder Freibäder verschärfen zum Wochenende (28.06.2019) ihr Sicherheitskonzept. Die Sportwelt Dortmund, die in der Stadt vier Freibäder betreibt, will in allen Bädern Security einsetzen.Badegäste werden immer aggressiver. Die Aggressivität mancher Badegäste habe so zugenommen, dass dies unumgänglich geworden sei, sagt der Chef der Sportwelt, Michael Dominik. Je nachdem, wie oft der Einsatz des Sicherheitsdienstes nötig ist, könnten die Kosten künftig auf den Eintrittspreis umgelegt werden.
  • Kampfzone Freibad? Nürnberg setzt auf Security-Kräfte
    NÜRNBERG – Wird die Stimmung in Freibädern immer aggressiver? Der Bundesverband deutscher Schwimmbäder schlägt nach einem Angriff auf zwei Bademeister und ein junges Mädchen in Essen Alarm. Auch ein Problem in Franken?Seit etwa 10 bis 15 Jahren soll es in den Badeanstalten immer schlimmer werden, behauptet der Vorsitzende des Verbandes gegenüber der Rheinischen Post. Auch in Düsseldorf kam es am Samstag zu einem Konflikt: Hunderte Gäste eines Freibades beteiligten sich an einem Streit mit einer einzelnen Familie. Polizeistreifen hatten Mühe, die Gemüter zu beruhigen. Das komplette Freibad wurde letztlich für diesen Tag geschlossen.
  • Der Aquapark in Oberhausen will in den Sommerferien mehr Security einsetzen.Der Aquapark in Oberhausen will in den Sommerferien mehr Security einsetzen. Statt wie bisher zwei wird es dann vier Sicherheitsleute geben. Grund dafür sind nicht nur die Ausschreitungen in Freibädern in unserer Umgebung, sondern vor allem die vielen Besucher im Moment. Die Securities sollen ein Gefühl von Sicherheit vermitteln – nicht nur Besuchern, sondern wegen des großen Andrangs auch den Mitarbeitern. Sie regeln außerdem den Einlass und setzen notfalls Störenfriede vor die Tür. Auch das Freibad Vonderort setzt auf Sicherheitsleute. Mit großen Schlägereien oder Polizeieinsätzen hatten beide Bäder aber bislang nichts zu tun. Anders als andere Freibäder in der Region, zuletzt am Wochenende in Düsseldorf. Dort hatten mehrere hundert Jugendliche eine Familie bedroht. Die Polizei musste das Schwimmbad komplett räumen.
  • „Der Vater stand schützend vor seiner Familie“
    In einem Düsseldorfer Freibad ist es zu einem Streit mit mehreren Hundert beteiligten Badegästen gekommen. Nach mehreren Notrufen rückte die Polizei am Samstag mit Dutzenden Beamten an und versuchte zu schlichten.„Die eintreffenden Einsatzkräfte stellten vor Ort eine Gruppe von mehreren hundert Personen, überwiegend junge Männer, fest, die eine Familie umringt hatten und anschrien“, teilte die Polizei am Sonntag mit. „Der Vater stand schützend vor seiner Familie und war in Wortgefechte und eine kurze Rangelei mit Einzelnen aus der Gruppe verwickelt.“ Wie verlautete, soll sich der Vater zuvor einigen jungen Männern entgegengestellt haben, die sich im Bad daneben benahmen und über ausgebreitete Decken und Badegäste hinwegsprangen. Daraufhin hätten sich dann weitere junge Männer mit den Unruhestiftern solidarisiert und die Familie umringt.
  • Bademeister fordern Eingangskontrollen in Freibädern
    Nach einem Polizeieinsatz soll im Inselbad Stuttgart-Untertürkheim künftig Sicherheitspersonal auf der Liegewiese patrouillieren. Der Vorsitzende des baden-württembergischen Schwimmmeisterverbandes fordert noch schärfere Kontrollen.
  • Schlägerei im Schwimmbad: Polizei kann ohne Dolmetscher keine Befragung vornehmenDer Bundesverband deutscher Schwimmbäder warnt vor zunehmender Aggressivität. Aber so richtig konkret mag niemand benennen, woran das liegt. Die WELT berichtete zuletzt davon, dass sich ein Dutzend Badegäste in einem Halterner Freibad am Pommes-Stand eine wüste Schlägerei geliefert hatten.
  • Vorfälle im Michaeli- und Ungererbad
    Nach Ärger in Münchner Freibädern: Sommerbäderpass und Security
    Nach Verfehlungen von Jugendlichen in Münchner Freibädern reagieren die Stadtwerke: Zusätzliche Security tut ihren Dienst – und mit dem „Sommerbäderpass für freien Eintritt“ will man den Besucherstrom besser koordinieren und kontrollieren.München – Über Pfingsten gab es Probleme mit mehr als 50 Jugendlichen im Michaelibad, am Freitagnachmittag berichteten dann Badegäste von etwa 30 Jugendlichen, die sich im Ungererbad auf der Wiese verabredet hatten und andere anpöbelten. Dabei sollen sich auch einige von ihnen geprügelt haben.
  • Nach Angriffen im Schwimmbad: „Verpiss dich, ich f*** dich!“ – Wie schlimm ist es in unseren Bädern? Ein Besuch im Grugabad
    Am Montagabend provoziert eine Gruppe von acht Männern im Oststadtbad den jüngeren Bademeister (22), spritzt ihn aus dem Becken mit Wasser voll. Als er sie auffordert, das zu unterlassen, schlagen sie auf ihn ein. Ein 31-jähriger Kollege will ihm helfen, dann gehen die Männer auch auf ihn los. Erst als ein dritter Bademeister dazu kommt, fliehen sie aus dem Bad.
  • Warum Sicherheitsdienste in Bonner Freibädern arbeiten
    Das Römerbad in Bonn am Mittwochnachmittag. Es ist heiß, das Freibad ist voller Menschen, die sich im Wasser abkühlen oder auf der Wiese die Sonne genießen. Die Stimmung ist gut – bis plötzlich eine etwa zehnköpfige Männergruppe auf einen einzelnen Mann zukommt, der ebenfalls auf seinem Handtuch liegt. Im Schlepptau haben sie ein etwa acht Jahre altes Mädchen. Der Anführer der Gruppe spricht den Einzelnen an: „Was hast du mit meiner Schwester gemacht?“, bevor er ihm unvermittelt erst eine Ohrfeige und sofort danach einen Faustschlag ins Gesicht verpasst. Danach verschwinden die Männer wieder.

Wer glaubt, das sei ein isoliertes Problem des größten Bundeslandes NRW, irrt gewaltig. Die Jagdsaison wurde in jeglichen Freibädern Deutschlands eröffnet:

Anmerkung der Redaktion

Vorfälle wie diese lassen sich in beliebiger Stückzahl dokumentieren. In so gut wie allen Fällen verschweigen die üblichen Medien die Hintergründe. Es wird lediglich noch schwammig von jungen Männern oder Jugendlichen gesprochen. Einzig vereinzelte Medien wie der Merkur berichten zumindest ansatzweise über die Täter. Oft fällt dann der Begriff „Nafris – Nordafrikaner“, die keinerlei Respekt zeigen und schlicht nur rücksichtslos ihr Frauenbild und ihre Gesinnung ausleben.

Leidtragende sind Frauen und Kinder, die sich vor verbalen Attacken und körperlichen Angriffen kaum noch schützen können. Man könnte glauben, deutsche Männer sind zu feigen Weicheiern verkommen. Der Autor des Artikels hat es selbst viel zu oft erlebt; gestandene Mannsbilder rennen bei Übergriffen auf Frauen davon, schauen lediglich grinsend zu oder argumentieren, sie hätten Angst vor Schlägen.

Weil das alles noch nicht reicht, laufen Medienvertreter auf und vergleichen die Situation mit einem alten Lied der Ärzte:

Während des evangelischen Kirchentages in Köln zuletzt vergriff sich eine studierte Soziologin in ihrer Wortwahl, indem sie belästigten Frauen unterstellte, sie seien doch selbst verantwortlich für Belästigungen, schließlich würden sie sich die Augenbrauen zupfen und kurze Kleidung tragen:

Grundkurs Psychologie: Man muss die Menschen dort abholen, wo sie gerade stehen, sonst verstehen sie nicht. Also Gossensprache, sonst wird die Menschheit überfordert:

Was, BITTE, wird in heutiger Zeit an Universitäten gelehrt?
Und was, BITTE, ist in die Köpfe der sogenannten Männer geraten, die an falscher Stelle immer so gerne dastehen und ihre Großherrlichkeit in die Welt hinaus plärren?

Männer! Schämt euch in Grund und Boden!
Es gab eine Zeit, da war es für einen Mann eine Frage von Anstand und Ehre, sich schützend vor Frauen und Kinder zu stellen.