Herr Bürgermeister, sie sind ein Schönredner!

Wären die Ereignisse nicht so tragisch, die sich insbesondere 2019 in deutschen Freibädern abspielen, könnte man fast sagen, das Schönreden wird immer grotesker. Angesichts der Situation im Düsseldorfer Rheinbad lässt Bürgermeister Thomas Geisel (SPD) derzeit laut Fokus berichten, „Es war keine organisierte Bandenkriminalität von nordafrikanischen Tätern, sondern es war ein lebendiger Badebetrieb. Da wurde sicher auch Quatsch gemacht.“

Gut, Herr Geisel, dann wollen wir ein wenig Fortbildung anbieten…

Der im Nachrichtenmagazin Focus veröffentlichte Bericht ist eine Frechheit:

Thomas Geisel hält es für richtig zu sagen:

„Ich habe den Eindruck, hier wird ein ziemlich unappetitliches deutschnationales Süppchen gekocht, von Leuten, die gar nicht dabei waren, die sich nicht die Mühe gegeben haben, sich sachkundig zu machen“, ärgert sich Geisel mittlerweile gegenüber „Monitor“.

Doch warum verständigte die Bäderleitung dann die Polizei? Und warum sprach ihr Chef Roland Kettler gegenüber der „Rheinischen Post“ (RP) unmittelbar danach von „ungefähr 60 Jugendlichen, die aus Nordafrika stammen sollen“ und „die Kontrolle im Bad übernehmen“ wollten? Das bleibt unklar. Die Videoaufnahmen von jenem Nachmittag sind mittlerweile aus Datenschutzgründen gelöscht. Die Polizei hatte dazu ihr Einverständnis gegeben – sie hatte auf den Bändern keine strafrechtlich relevante Tat entdeckt, berichtet „Monitor“. Am Ende stehen zwei Anzeigen wegen Beleidigung und Bedrohung, jeweils gegen Deutsche.

Bereits vor einigen Tagen hat es der Autor Giovanni Deriu bei Tichys Einblicke knackig auf den Punkt gebracht:

  • Egal, ob in NRW mit Düsseldorf, Duisburg oder Essen oder im Baden-Württembergischen Sinsheim, an heißen Sommertagen, wenn das kühle Nass einen Hauch von Urlaub und Abkühlung bringen soll, steigt die Anspannung beim Personal des Freibads.

    Wem helfen diese Umschreibungen und Verharmlosungen eigentlich, fragte Kollege Alexander Wallasch ganz konkret, wenn Dinge nur noch mit angezogener Handbremse formuliert werden, damit die political correctness irgendwie krampfhaft noch eingehalten wird? Und ebenso richtig gefragt, wann wissen Frauen tatsächlich, wann die „die meisten Tage“ sind, an denen sie nicht Belästigungen und sexuellen Übergriffen ausgesetzt sind?

    Egal, ob in NRW mit Düsseldorf, Duisburg oder Essen oder im Baden-Württembergischen Sinsheim, an jenen heißen Sommertagen, wenn das kühle Nass einen Hauch von Urlaub und Abkühlung bringen soll, steigt die Anspannung beim Personal des Freibads.

    Selbst in den württembergischen Provinzstädten wie Schorndorf, Waiblingen (schon mehrmals im Fokus) oder Fellbach und Backnang vor den Toren Stuttgarts kommen etliche Badebetriebe nicht mehr ohne Security-Mitarbeiter aus. Was zusätzliche Kosten bedeuten. Aber, das muss es den Leitern und Gesellschaftern der Badebetriebe einfach wert sein.

    Zwar beschwichtigen einige Bade-Inhaber immer noch, es gäbe auch „viele deutsche Gäste, die zu den sozial unverträglichen“ zählen, und, Stress machen eher Randgruppen „unserer Gesellschaft“, wie der Leiter des Oskar-Frech-Bads in Schorndorf der regionalen Presse mitteilte. Dass es Badegäste und Zeugen aber anders sehen und auch mitteilen, scheint wohl nicht groß zu interessieren. Auch Ausweiskontrollen kommen noch nicht in Frage. Im Fellbacher Freibad sowie in den Waiblinger Bädern sind Sicherheitsmitarbeiter in Schichten und an Wochenenden an Ort und Stelle.

    Jeder weiß es, aber kaum ein Verantwortlicher der Bäder nennt die Problematik so deutlich und ehrlich beim Namen wie Edgar Koslowski vom Verband deutscher Schwimmmeister. Der sagt ganz klar, dass der Anstieg der Vergehen und Randale in Bädern, eben „mit Migration“ zu tun habe. Was macht die Lokalredakteurin daraus? Edgar Koslowski würde das ohne Belege oder anhand einer Statistik behaupten. Es reicht also nicht mehr, dass auf Erfahrungswerte vor und nach 2015 hingewiesen wird und auf die eklatanten Veränderungen.

Auch andere Medien berichten seit längerer Zeit bereits über die zunehmenden Vorfälle in deutschen Freibädern:

Anmerkung der Redaktion

Das lässt sich einem halbwegs vernunftsbegabten Menschen nicht mehr mit anständigen Worten erklären, was immer offensichtlicher in der deutschen Politik unter CDU, CSU, FDP, Grüne und Linkspartei passiert. Bürger, die sehr offensichtlich Angst haben vor immer brutaleren Übergriffen, die sich das Recht nehmen, friedlich dagegen zu protestieren, werden als Rechtsradikale und Nazis beschimpft. Wohl wissend, dass das öffentliche Leben und insbesondere die Freizeitgestaltung immer gefährlicher wird.

Es müssen nicht einmal tatsächliche Auseinandersetzungen sein. Es reicht zwischenzeitlich zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein, um angepöbelt, belästigt und insbesondere sexuell belästigt zu werden. Aussagen wie die von Thomas Geisel sind eine Ohrfeige mitten ins Gesicht jeder belästigten Frau, jedes belästigten Kindes. Unbegreiflich, wie man angesichts solcher Worte noch schamfrei dem Spiegelbild begegnen kann.

Werter Herr Geisel, sie können die Bürger im Land gerne noch weiter als rechtsradikale Spinner bezeichnen. Was bleibt, ist ihre Angst vor Übergriffen. Wenn Sie das intellektuell überfordert, machen Sie sich bitte Gedanken darüber, ob die Position des Bürgermeisters wirklich eine glückliche Wahl war. Die Bürger des Landes würden Konsequenzen ihrerseits sehr begrüßen!

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