Herr Laschet, mit Verlaub, Sie spielen mit Menschenleben!

In Nordrhein-Westfalen insbesondere explodieren die Fallzahlen infizierter Corona Patienten. Krankenhäuser, Rettungsdienste und andere medizinische Einrichtungen sind bereits jetzt überfordert. In Bochum ist am 20. März 2020 der erste Urlaubsheimkehrer im Alter von 55 Jahren an Corona verstorben. Aber Herr Laschet hält es weiter nicht für nötig, einheitliche Regelungen zu treffen. Der Erfolg; mehr und mehr Ruhrgebietsstädte sprechen im Rahmen ihrer Möglichkeiten Regelungen fest und überspannen NRW mit einem Flickenteppich. Kaum jemand weiß noch wo, wann, was und wie geregelt ist. Noch immer singen und tanzen Gruppen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen durch die Straßen und machen sich lustig über die „Corona Hysterie“.

Herr Laschet, werden sie ENDLICH aktiv und machen das, wofür sie bezahlt werden und was Ihre Aufgabe ist. Hören Sie endlich auf, der Zauderin Merkel in den Allerwertesten zu kriechen, die nicht in der Lage ist, eigenständig Verantwortung zu übernehmen. SIE spielen mit Menschenleben!

Eindringlicher als mit den Worten des Bochumer Oberbürgermeisters Thomas Eiskirch lässt sich die Situation in NRW nicht mehr ausdrücken:

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet hält es allerdings weiterhin nicht für nötig, klare Regelungen auszusprechen. Der Erfolg ist ein Flickenteppich aus Entscheidungen, die von Bürgermeistern und Stadträten in den einzelnen NRW Städten ausgesprochen werden. Sie sind – mit Verlaub – stinkesauer über die Untätigkeit der NRW Landesregierung:

WDR Bericht vom 20. März 2020:

  • Ruhrgebietsstädte kritisieren Landesregierung
    Die Oberbürgermeister mehrerer Ruhrgebietsstädte kritisieren die schwammigen Vorgaben der Landesregierung in der Corona-Krise. Deswegen gebe es einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Verfügungen, der zu Verwirrungen führt. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sagte am Freitagnachmittag (20.03.2020), man habe der Landesregierung eine Frist bis Montag gegeben, nachzubessern. Sonst wolle man im Ruhrgebiet selbst aktiv werden.

Viele NRW Städte warten allerdings die Frist nicht mehr ab. Unter anderem in Bochum, Herne, Essen, Gelsenkirchen, Leverkusen und Wuppertal wurden bereits kommunal verantwortbare Ausgangsregelungen für die Bevölkerung ausgesprochen. Die von der Telekom an das RKI gesendeten Bewegungsdaten im Mobilfunk zeichnen ein klares Bild; noch immer halten sich große Teile der Bevölkerung außen auf, treffen sich in Gruppen und „begeistern“ sich bei privat organisierten Feiern in Parks, Seen und Flüssen. Junge Erwachsene und Jugendliche machen sich lustig über die „Corona Hysterie“, husten zufälligen Fremden dreist ins Gesicht mit den Worten „jetzt hast Du auch Corona“. Insbesondere der in NRW regelrecht hineingefluteten Kulturen, die nichts und niemanden ernst nehmen, machen das Zusammenleben noch schwerer als nötig.

Herr Laschet, nehmen Sie sich ein Beispiel an Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder, der zuletzt wieder bei einer Pressekonferenz deutlich gemacht hat, welche Regelungen die Landesregierung getroffen hat. Er spricht die Dinge beim Namen aus und er nennt auch die Problemgruppen, die strenge Ausgangsregelungen verursachen:

Man mag Söder unterstellen, was man auch gerne möchte. ER und seine Landesregierung verhält sich aber vernünftig und den Anforderungen entsprechend. Er reagiert souverän, klar und deutlich, und er fühlt mit seinen Landesbürgern mit.

Nehmen Sie sich ein Beispiel daran, Herr Laschet, und hören Sie auf damit, Merkels Püppchen zu spielen, die ganz offensichtlich nicht in der Lage ist, den Ernst der Situation zu erfassen. Sei bleibt bei dem, was sie durch ihre gesamte Amtszeit begleitet. Sie hält sich raus, sie merkt an und lässt andere agieren. Wenn DIE versagen, steht sie treuherzig auf der Bühne und verkündet, SIE habe was anderes gewollt, versagt haben die Anderen.

JEDE Stunde, die regungslos vergeht, kostet Menschenleben.
Menschenleben, die SIE zu verantworten haben, Herr Laschet!

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