Assad ist nicht der Böse, aber er ist das Ziel geopolitischer Interessen

12:00 Nachrichten am 22. Februar 2018. Recep Tayyip Merkel, Pardon, Angela Merkel verurteilt in ihrer Regierungserklärung den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad als Aggressor und Verursacher der aktuellen kriegerischen Auseinandersetzungen im umkämpften syrischen Gebiet Ost-Ghuta.

Regierungssprecher Steffen Seibert pflichtet ihr bei und benutzt geschickt Worte, um einen gewünschten Eindruck zu vermitteln: Die Lage der etwa 400.000 Menschen in Ost-Ghuta sei katastrophal. Die Region zählt zu den letzten größeren Rebellengebieten in Syrien. Die UN seien besorgt, so wird kolportiert.

Dass diese sogenannten Rebellen mit großer Wahrscheinlichkeit unter anderem von der Türkei unterstützte Kämpfer sind, die gegen Kurden vorgehen, und die noch vor kurzer Zeit gegen den IS gekämpft haben, wird mit keinem Wort erwähnt. Und dass deutsche Rüstungsgüter dabei der Türkei im Kampf gegen Kurden helfen, nämlich unter anderem mit an die Türkei gelieferte Leopard 2 Panzer, schwere Lastwagen und Abwehrgeschütze,  wird ebenso geflissentlich verschwiegen.

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Es geht um unsere schöne Heimat, Frau Merkel?

Es geht um etwas, nämlich im wahrsten Sinne des Wortes um unsere schöne Heimat!

Das waren ihre Worte, Frau Merkel, die sie während ihrer Wahlkampfveranstaltung in der Schützenhalle in Brilon gesagt haben. Sie haben die Besucher aufgefordert, jeden Menschen anzusprechen und ihn davon zu überzeugen, am kommenden Sonntag die CDU und Armin Laschet zu wählen, damit unsere schöne Heimat erhalten bleibt. Sie und ihre Partei pflastern NRW mit Wahlplakaten zu, die Sicherheitsprobleme in NRW vermitteln, und dass mit der CDU alles anders wird.

Ist das Absicht, oder haben sie einfach vergessen oder ausgeblendet, dass IHR Armin Laschet zu seiner Zeit als Integrationsminister unter der Rüttgers Landesregierung 2005 bis 2010 für eine verfehlte Integration verantwortlich ist?

Dass ER es war, der Massen an Zuwanderern erlaubt und sogar gut geheißen hat, die weder kulturell noch willens waren und sind, sich an die freiheitliche westliche Kultur wenigstens rudimentär anzupassen?

Dass Armin Laschet sein NRW als Musterbeispiel gelungener Integration bezeichnet und Vorwürfe gegen den verlängerten Arm der türkischen Religionsbehörde, die DITIB, regelrecht abgebügelt und sie verteidigt hat, während aufklärende Fernsehberichte eine ganz andere Sprache sprechen (Videobeitrag TAFF, SAT1)?

Dass er es war, der einer aggressiven salafistischen Szene Tür und Tor geöffnet hat?

Und haben sie ausgeblendet, dass sich die Sicherheitslage nicht nur in NRW dramatisch verändert hat sondern in ganz Deutschland?

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Roland Tichy: Asylkrise – Angela Merkels “Mission unconsidered”

Deutschland zeigt ein freundliches Gesicht – aber die Regierung versteckt sich hinter der ebenso geduldigen wie hilfsbereiten Bevölkerung, um ihr Versagen zu kaschieren. Kritiker werden ausgegrenzt, Begriffe umgedeutet – aber die Problemursachen nicht angegangen. Wohin lässt sie Deutschland treiben – Merkel schweigt dazu.

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Die Bundesregierung hat die Kontrolle verloren

Gleich zu Anfang eine Anmerkung der Redaktion:
Die von Roland Tichy im nachfolgenden Artikel beschriebenen 10.000 Flüchtlinge, die täglich über die Grenzen nach Deutschland kommen, sind charmant gezählt. Horst Seehofer hat in einem Interview mit dem Fernsehsender Phoenix (hier Audio bei Bayern lokal) heute darüber berichtet, dass im September gut 170.000 Flüchtlinge mehr oder minder in Bayern eingedrungen sind. Allein 10.000 am gestrigen Tag. Die Bundesregierung hat komplett den Überblick über die tatsächlich täglich nach Deutschland einreisenden Flüchtlinge verloren, weil die schiere Anzahl der Flüchtlinge die Erfassungsbeamten schlicht überfordert.

Hier aber nun der Bericht von Roland Tichy…

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Roland Tichy: Asylkrise – Das Eingeständnis des Versagens

Wer sich irgendetwas erwartet hat vom Flüchtlingsgipfel in Berlin wurde enttäuscht. Noch selten wurde eine derart peinliche, uninspirierte und geistlose Show abgezogen. Und die Probleme werden durch neue Fluchtanreize verschärft.

Erschöpfte Helden unter sich: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU), der mit seinem brandenburgischen SPD-Amtskollegen Dietmar Woidke und Merkel die Ergebnisse verkündet, sagt zu der Einigung: “Um neun heute Morgen war das noch nicht vorstellbar.” Und die Kanzlerin freut sich, dass sie noch rechtzeitig ihr Flugzeug in die USA erreicht.

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Roland Tichy zu: Berichterstatter als Stimmungsmacher

Roland Tichy, ein angesehener Wirtschaftsjournalist, Vorstandsvorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung und Mitglied im Kuratorium der Johanna-Quandt-Stiftung sowie der Friedrich-August-von-Hayek-Stiftung, ist ein bemerkenswert kritischer Geist, der die derzeitige Berichterstattung als Stimmungsmacher aus einem anderen Blickwinkel darstellt. Die Medien haben seiner Auffassung nach ihre eigentliche Aufgabe vergessen und sie beschäftigen sich lediglich noch mit der Jagd auf vermeintliche Nazis.

Der Bericht ist lesenswert, zeigt er doch an zahlreichen Beispielen auf, was die Medienlandschaft derzeit darstellt.

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